Discussion:
Worum es geht
(zu alt für eine Antwort)
Magda
2007-08-13 08:30:03 UTC
Permalink
Hallo zusammen,

die Kirche war bisher ein Mittelpunkt einer Gemeinschaft. Ich spreche
von einer Dorf- oder Stadtgemeinde früherer Zeit, wo Pfarrer, Lehrer
und Bürgermeister den Ort regierten, und alle Leute an dem Brauchtum
verbunden waren. Die Huttererr, eine religiöse Gemeinschaft in den
USA, die vom Landertrag leben, haben diese Sitte bis heute bewahrt.

Kirche, das sind wir.

Wir leben heute meist in Städten mit einem vielfachen Bildungsangebot
und ganz anderer Technik. Auch wir respektieren die Moralgesetze, aber
es haben sich andere Bräuche entwickelt und andere Gesetze. Früher
hatte der Pfarrer von der Kanzel erzählt worum es geht. Das waren
einfache Worte mit passendem Hintergrund. Die suggerierten, das stünde
alles in der Bibel und wäre Gottes Wort. In diesem Rahmen, solange es
Recht war, gab es kein anderes "Gesetz", es war in Ordnung. Es hatte
alles seine Richtigkeit und war eine doppelte Macht. Heute ist die
Kirche ein Behördenapparat mit vielen Angestellten gleich wie ein
Staat, aber ohne Macht, die nur der Staat in Gesetzgebung und Finanzen
hat. Heute kommt unser Wissen aus der Wissenschaft. Erstmals steht
der Text der Bibel allen zum Lesen zur Verfügung. Immer mehr kritische
Stimmen erheben sich um diese Texte, wo ganz und gar nicht die
Heilsbotschaft steht und überhaupt eine Menge anzuzweifeln ist, vor
allem die Weltschöpfung in 6 Tagen. Archäologen fanden andere
Hinweise, kein Grab von Mose oder sonst was, kein vollständiger Text
und eine Menge mehr wird beanstandet. Darüber wurden schon unzählige
Diskussionen geführt und zahlreiche Bücher geschrieben, die alle
nichts nützten, weil sie keine Lösung boten.

Nach langjährigen, mühevollen Forschungen bin ich an eine einfache
Lösung gestoßen. Das Prinzip geht - Feineinstellung aber bitte
korrigieren!

Ganz früher, zu den Zeiten des Verfassens der Bibel gab es Gemeinden,
die ähnlich den heutigen Hutterern lebten. Arbeit, Wissen und Lehre
war eins mit dem Brauchtum. Nur hatten die Leute damals andere
Vorstellungen, andere Bilder, die hinter ihren Worten gespeichert
waren. So gab ihnen der gleiche Text eine andere Vorstellungskraft.
Der Text enthält also mehr. Das war der Grund, warum ihre Vorstellung
berühmt wurde - aber ohne die Feinheiten bei uns rüberkam.
Zum Vergleich ein Rätsel:
Mutter und Schraube passen trotz gleicher Größe nicht aufeinander.
Hast Du den Feinschnitt - das passende Gewinde dafür?

Was soll man tun?
Welcher Weg erscheint Euch richtig?

A) Gläubigkeit in Form der Dorfgemeinschaft
---- mit Scheuklappen, weil primitiv und nicht mehr in die heutige
Welt passend

B) Heutiges Wissen, mit dem zweiten Weg des Nichtwissens
----- mit immer den gleichen Debatten, und dem Stachel der
Unfähigkeit zur Lösung

C) Den Weg der Weisheit nachvollziehen
----- vielleicht von den Ideen überfordert?
Hast Du etwa Schwierigkeiten mit dem Überwinden der primitiven,
überlieferten Vorstellungen?

Falls C:
Der Text der Bibel bliebe gleich. Die Fehler würden beseitigt und die
Botschaft bliebe noch einfacher.
Wie die Forschung aussehen könnte:
http://www.freenet-hompage.de/Auslegung
Vielleicht zeigt Dir der Abschnitt AT Vergleich zum NT ein Fehlen der
Überlieferung deutlich. Aber noch viel mehr Gutes ist bei einer
Erweiterung möglich. So kann man verstehen, wie sich alles
entwickelte, wie das Christentum anfangs entstand. Da war viel Wissen,
noch viel mehr, als die primitive bisherige Entwicklung enthält, die
durch die Entdeckung der Welt des Wissens ein Ende nahm und seither
kränkelt.

Bitte um Eure geschätzte Meinung und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
Magda

P.S. Hinweis
Misstrauen ist angebracht bei Negativem, bei Positiven vorbehaltlos
zustimmen!
Miliena Nervil
2007-08-13 11:27:43 UTC
Permalink
Post by Magda
Hallo zusammen,
die Kirche war bisher ein Mittelpunkt einer Gemeinschaft. Ich spreche
von einer Dorf- oder Stadtgemeinde früherer Zeit, wo Pfarrer, Lehrer
und Bürgermeister den Ort regierten, und alle Leute an dem Brauchtum
verbunden waren.
Könige, Fürsten, der Adel, Leibeigenschaft spielten in deiner Welt
anscheinend keine Rolle ...
Post by Magda
Die Huttererr, eine religiöse Gemeinschaft in den
USA, die vom Landertrag leben, haben diese Sitte bis heute bewahrt.
Kirche, das sind wir.
Wir leben heute meist in Städten mit einem vielfachen Bildungsangebot
und ganz anderer Technik. Auch wir respektieren die Moralgesetze, aber
es haben sich andere Bräuche entwickelt und andere Gesetze. Früher
hatte der Pfarrer von der Kanzel erzählt worum es geht.
Mit Angst vor Höle und Fegefeuer manipuliert ...
Post by Magda
Das waren
einfache Worte mit passendem Hintergrund. Die suggerierten, das stünde
alles in der Bibel und wäre Gottes Wort. In diesem Rahmen, solange es
Recht war, gab es kein anderes "Gesetz", es war in Ordnung. Es hatte
alles seine Richtigkeit und war eine doppelte Macht. Heute ist die
Kirche ein Behördenapparat mit vielen Angestellten gleich wie ein
Staat, aber ohne Macht, die nur der Staat in Gesetzgebung und Finanzen
hat. Heute kommt unser Wissen aus der Wissenschaft. Erstmals steht
der Text der Bibel allen zum Lesen zur Verfügung. Immer mehr kritische
Stimmen erheben sich um diese Texte, wo ganz und gar nicht die
Heilsbotschaft steht und überhaupt eine Menge anzuzweifeln ist, vor
allem die Weltschöpfung in 6 Tagen. Archäologen fanden andere
Hinweise, kein Grab von Mose oder sonst was, kein vollständiger Text
und eine Menge mehr wird beanstandet. Darüber wurden schon unzählige
Diskussionen geführt und zahlreiche Bücher geschrieben, die alle
nichts nützten, weil sie keine Lösung boten.
Nach langjährigen, mühevollen Forschungen bin ich an eine einfache
Lösung gestoßen. Das Prinzip geht - Feineinstellung aber bitte
korrigieren!
Beruhen deine Fantasien tatsächlich auf Forschungen?
Post by Magda
Ganz früher, zu den Zeiten des Verfassens der Bibel gab es Gemeinden,
die ähnlich den heutigen Hutterern lebten. Arbeit, Wissen und Lehre
war eins mit dem Brauchtum. Nur hatten die Leute damals andere
Vorstellungen, andere Bilder, die hinter ihren Worten gespeichert
waren. So gab ihnen der gleiche Text eine andere Vorstellungskraft.
Der Text enthält also mehr. Das war der Grund, warum ihre Vorstellung
berühmt wurde - aber ohne die Feinheiten bei uns rüberkam.
Mutter und Schraube passen trotz gleicher Größe nicht aufeinander.
Hast Du den Feinschnitt - das passende Gewinde dafür?
Was soll man tun?
Welcher Weg erscheint Euch richtig?
A) Gläubigkeit in Form der Dorfgemeinschaft
---- mit Scheuklappen, weil primitiv und nicht mehr in die heutige
Welt passend
B) Heutiges Wissen, mit dem zweiten Weg des Nichtwissens
----- mit immer den gleichen Debatten, und dem Stachel der
Unfähigkeit zur Lösung
C) Den Weg der Weisheit nachvollziehen
----- vielleicht von den Ideen überfordert?
Hast Du etwa Schwierigkeiten mit dem Überwinden der primitiven,
überlieferten Vorstellungen?
Der Text der Bibel bliebe gleich. Die Fehler würden beseitigt und die
Botschaft bliebe noch einfacher.
http://www.freenet-hompage.de/Auslegung
Vielleicht zeigt Dir der Abschnitt AT Vergleich zum NT ein Fehlen der
Überlieferung deutlich. Aber noch viel mehr Gutes ist bei einer
Erweiterung möglich. So kann man verstehen, wie sich alles
entwickelte, wie das Christentum anfangs entstand. Da war viel Wissen,
noch viel mehr, als die primitive bisherige Entwicklung enthält, die
durch die Entdeckung der Welt des Wissens ein Ende nahm und seither
kränkelt.
Bitte um Eure geschätzte Meinung und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Magda
P.S. Hinweis
Misstrauen ist angebracht bei Negativem, bei Positiven vorbehaltlos
zustimmen!
Magda
2007-08-16 09:00:04 UTC
Permalink
Post by Miliena Nervil
Post by Magda
Wir leben heute meist in Städten mit einem vielfachen Bildungsangebot
und ganz anderer Technik. Auch wir respektieren die Moralgesetze, aber
es haben sich andere Bräuche entwickelt und andere Gesetze. Früher
hatte der Pfarrer von der Kanzel erzählt worum es geht.
Mit Angst vor Höle und Fegefeuer manipuliert ...
Post by Magda
Nach langjährigen, mühevollen Forschungen bin ich an eine einfache
Lösung gestoßen. Das Prinzip geht - Feineinstellung aber bitte
korrigieren!
Beruhen deine Fantasien tatsächlich auf Forschungen?
Hallo Miliena Nervil,

hast Du schon schon meinen Gedankengang nachvollzogen, den ich in
http://www.freenet-hompage.de/Auslegung
darlegte? Ich habe Wörterbücher benutzt, das darfst Du auch tun.
Nimmst Du die auch in die Hand, dann kannst du alles überprüfen.
Also keine Fantasien, sondern konkrete Tatsachen.
Fantastisch ist - wie sich die Unwissenheit so zäh hält. Es ist wohl
sehr schwer, bloß die Realität zu glauben.

Mit freundlichen Grüßen
Magda
Dexter Theroux
2007-08-16 14:22:24 UTC
Permalink
Post by Magda
Also keine Fantasien, sondern konkrete Tatsachen.
Fantastisch ist - wie sich die Unwissenheit so zäh hält. Es ist wohl
sehr schwer, bloß die Realität zu glauben.
Da weder das AT noch das NT Tatsachen beschreiben, ist jede Auslegung immer
fantasiegebunden - Wörterbuch hin- oder her ...
Magda
2007-08-18 10:18:51 UTC
Permalink
Post by Dexter Theroux
Post by Magda
Also keine Fantasien, sondern konkrete Tatsachen.
Fantastisch ist - wie sich die Unwissenheit so zäh hält. Es ist wohl
sehr schwer, bloß die Realität zu glauben.
Da weder das AT noch das NT Tatsachen beschreiben, ist jede Auslegung immer
fantasiegebunden - Wörterbuch hin- oder her ...
Hallo Dexter,

Oh, ein Blick auf den Inhalt wie er wirklich ist - und Du hättest rote
Ohren!
Dietmar Hilsebein
2007-08-18 13:48:56 UTC
Permalink
Post by Magda
Nach langjährigen, mühevollen Forschungen bin ich an eine einfache
Lösung gestoßen. Das Prinzip geht - Feineinstellung aber bitte
korrigieren!
Ok. Probieren wir es aus. Mal sehen, wohin es führt...
Post by Magda
C) Den Weg der Weisheit nachvollziehen
----- vielleicht von den Ideen überfordert?
Hast Du etwa Schwierigkeiten mit dem Überwinden der primitiven,
überlieferten Vorstellungen?
Ok. Probieren wir es aus. Mal sehen, wohin es führt...Aber nerve mich
nicht immer mit deinem Link! Da ich im hier und jetzt lebe, in einem von
Technik und Wissenschaft geprägten Zeitalter, welches letzlich Kant zu
verdanken ist, ist es für mich schwierig das Denken vor Kant
nachzuvollziehen. Und dennoch kann ich dabei nicht stehenbleiben, da es
mir nicht behagt. Da du vom Paradies sprichst, aus der der Mensch fiel,
beschreibst du also einen Lösungsansatz, wie es den Menschen gelingt,
wieder zurückzukehren. Das heißt für mich ersteinmal, die Neuzeit mit
dem Mittelalter zu verbinden. Wie dachte der mittelalterliche Mensch?
Was fühlte er? Ich weiß, daß er die Natur bestaunte, aber auch sie
fürchtete. Die Furcht führte ihn in die Neuzeit. Es gelang ihm, die
Natur zu beherrschen, aber er vergewaltigte sie dabei! Die
Menschheitsgeschichte nahm also bei Adam und Eva durch eine
Vergewaltigung ihren Anfang! Soviel zum Sündenfall.
Dietmar Hilsebein
2007-08-18 18:18:57 UTC
Permalink
Post by Dietmar Hilsebein
Wie dachte der
mittelalterliche Mensch? Was fühlte er? Ich weiß, daß er die Natur
bestaunte, aber auch sie fürchtete. Die Furcht führte ihn in die
Neuzeit. Es gelang ihm, die Natur zu beherrschen, aber er
vergewaltigte sie dabei! Die Menschheitsgeschichte nahm also bei Adam
und Eva durch eine Vergewaltigung ihren Anfang! Soviel zum Sündenfall.
Damit hier kein Mißverständnis aufkommt. Die Vergewaltigung bestand im
sklavischen Gehorsam unter ein Gebot (Adam tat zunächst sich selbst
Gewalt an), welches da hieß: von diesem nicht...Unterdrückte Triebe aber
brechen eben irgendwann hervor. So vergewaltigte Adam die Eva, da er des
Mitgefühls nicht fähig war.
Dietmar Hilsebein
2007-08-18 18:39:22 UTC
Permalink
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Dietmar Hilsebein
Wie dachte der
mittelalterliche Mensch? Was fühlte er? Ich weiß, daß er die Natur
bestaunte, aber auch sie fürchtete. Die Furcht führte ihn in die
Neuzeit. Es gelang ihm, die Natur zu beherrschen, aber er
vergewaltigte sie dabei! Die Menschheitsgeschichte nahm also bei Adam
und Eva durch eine Vergewaltigung ihren Anfang! Soviel zum
Sündenfall.
Damit hier kein Mißverständnis aufkommt. Die Vergewaltigung bestand im
sklavischen Gehorsam unter ein Gebot (Adam tat zunächst sich selbst
Gewalt an), welches da hieß: von diesem nicht...Unterdrückte Triebe
aber brechen eben irgendwann hervor. So vergewaltigte Adam die Eva,
da er des Mitgefühls nicht fähig war.
Adam vernahm die Stimme Gottes, wie ein Tier, das die Stimme der Natur
vernimmt. Doch weil er ein Tier war, war es ihm nicht möglich
zurückzufragen: "Warum werde ich sterben, wenn ich esse"? So kam es, wie
es kommen mußte: aus Angst zu sterben, unterdrückte er die eigene
Triebregung.
Karl-Heinz Aschenbach
2007-08-18 22:40:05 UTC
Permalink
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Dietmar Hilsebein
Wie dachte der
mittelalterliche Mensch? Was fühlte er? Ich weiß, daß er die Natur
bestaunte, aber auch sie fürchtete. Die Furcht führte ihn in die
Neuzeit. Es gelang ihm, die Natur zu beherrschen, aber er
vergewaltigte sie dabei! Die Menschheitsgeschichte nahm also bei Adam
und Eva durch eine Vergewaltigung ihren Anfang! Soviel zum
Sündenfall.
Damit hier kein Mißverständnis aufkommt. Die Vergewaltigung bestand im
sklavischen Gehorsam unter ein Gebot (Adam tat zunächst sich selbst
Gewalt an), welches da hieß: von diesem nicht...Unterdrückte Triebe
aber brechen eben irgendwann hervor. So vergewaltigte Adam die Eva,
da er des Mitgefühls nicht fähig war.
Adam vernahm die Stimme Gottes, wie ein Tier, das die Stimme der Natur
vernimmt. Doch weil er ein Tier war, war es ihm nicht möglich
zurückzufragen: "Warum werde ich sterben, wenn ich esse"? So kam es, wie
es kommen mußte: aus Angst zu sterben, unterdrückte er die eigene
Triebregung.
Im Sinne der Theologie, aber auch des Glaubens, geht es hier etwas
durcheinander. Es ist ist schon eine Interpretation drin, die ich nicht so
teilen kann.

Adam hat Eva - nach den biblischen Texten - nicht "vergewaltigt." Die
Schlange spricht zuerst die Frau an. Sie ist schlauer als die anderen
(sinnbildlichen) Tiere, weiß daher - so der Text der Bibel -, dass sie bei
der Frau mehr Erfolg haben wird. Auf jeden Fall verkündet die Schlange
keine Dogmen, sondern kommuniziert im heutigen Sinn. Danach sagt die
Schlange das Ggtl. von Gott. Sie erweckt in der Frau den Verdacht, Gott
wolle die Menschen nur davon abhalten, so zu sein, wie er. Davon lässt sich
Eva motivieren, das Verbotene zu tun. Der Text impliziert hier,
das "typisch Göttliche" sei das Wissen von Gut und Böse. Bisher weiß der
Mensch nicht, was Gut und Böse ist. Gott sagt es ihm, dem Menschen. In der
Tat hat sich ja das Wissen um Gut und Böse - später dann die Ethik - erst
entwickelt; es war nicht von Anfang an vorhanden. Atheisten ziehen sich
häufig an diesem Mythos hoch und setzen Sünde gleich Sex. Das ist aber
etwas ganz Anderes. Ich sehe in diesem Mythos eher die Dialektik von
Freiheit und Verantwortung. Wer frei ist, muss wissen, was er tut und
übernimmt dadurch Verantwortung. Vor dieser Verantwortung wollte Gott die
Menschen ursprünglich bewahren. Ich habe zufällig gehört, wie ein Bekannter
die Zustände in Indonesien mit der deutschen Einheit verglichen hat: In
beiden Fällen hatten die Menschen einiges zu tun, um die Freiheit zu
verkraften. Bis heute haben das auch viele Menschen nicht geschafft; sie
wünschen sich die "Heile Welt der Diktatur" zurück.

Mit Gruss
Karl-Heinz Aschenbach

PS: In den Thread über Kohelet bin ich nicht weiter
eingestiegen, weil das einige Zeit in Anspruch genommen
hätte, die ich anderweitig nutzen wollte. Bitte um
Entschuldigung.
--
kha
hermann07
2007-08-19 04:19:14 UTC
Permalink
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Dietmar Hilsebein
Wie dachte der
mittelalterliche Mensch? Was fühlte er? Ich weiß, daß er die Natur
bestaunte, aber auch sie fürchtete. Die Furcht führte ihn in die
Neuzeit. Es gelang ihm, die Natur zu beherrschen, aber er
vergewaltigte sie dabei! Die Menschheitsgeschichte nahm also bei Adam
und Eva durch eine Vergewaltigung ihren Anfang! Soviel zum
Sündenfall.
Damit hier kein Mißverständnis aufkommt. Die Vergewaltigung bestand im
sklavischen Gehorsam unter ein Gebot (Adam tat zunächst sich selbst
Gewalt an), welches da hieß: von diesem nicht...Unterdrückte Triebe
aber brechen eben irgendwann hervor. So vergewaltigte Adam die Eva,
da er des Mitgefühls nicht fähig war.
Adam vernahm die Stimme Gottes, wie ein Tier, das die Stimme der Natur
vernimmt. Doch weil er ein Tier war, war es ihm nicht möglich
zurückzufragen: "Warum werde ich sterben, wenn ich esse"? So kam es, wie
es kommen mußte: aus Angst zu sterben, unterdrückte er die eigene
Triebregung.
Im Sinne der Theologie, aber auch des Glaubens, geht es hier etwas
durcheinander. Es ist ist schon eine Interpretation drin, die ich nicht so
teilen kann.
Adam hat Eva - nach den biblischen Texten - nicht "vergewaltigt." Die
Schlange spricht zuerst die Frau an. Sie ist schlauer als die anderen
(sinnbildlichen) Tiere, weiß daher - so der Text der Bibel -, dass sie bei
der Frau mehr Erfolg haben wird. Auf jeden Fall verkündet die Schlange
keine Dogmen, sondern kommuniziert im heutigen Sinn. Danach sagt die
Schlange das Ggtl. von Gott. Sie erweckt in der Frau den Verdacht, Gott
wolle die Menschen nur davon abhalten, so zu sein, wie er. Davon lässt sich
Eva motivieren, das Verbotene zu tun. Der Text impliziert hier,
das "typisch Göttliche" sei das Wissen von Gut und Böse. Bisher weiß der
Mensch nicht, was Gut und Böse ist. Gott sagt es ihm, dem Menschen. In der
Tat hat sich ja das Wissen um Gut und Böse - später dann die Ethik - erst
entwickelt; es war nicht von Anfang an vorhanden. Atheisten ziehen sich
häufig an diesem Mythos hoch und setzen Sünde gleich Sex. Das ist aber
etwas ganz Anderes. Ich sehe in diesem Mythos eher die Dialektik von
Freiheit und Verantwortung. Wer frei ist, muss wissen, was er tut und
übernimmt dadurch Verantwortung. Vor dieser Verantwortung wollte Gott die
Menschen ursprünglich bewahren. Ich habe zufällig gehört, wie ein Bekannter
die Zustände in Indonesien mit der deutschen Einheit verglichen hat: In
beiden Fällen hatten die Menschen einiges zu tun, um die Freiheit zu
verkraften. Bis heute haben das auch viele Menschen nicht geschafft; sie
wünschen sich die "Heile Welt der Diktatur" zurück.
Mit Gruss
Karl-Heinz Aschenbach
<
<
das klingt schon etwas besser ...

GOTT wollte eine neue rasse einführen, was trotz des versagens von A & E
und der sabotage von lucifer gelungen ist, aber nicht so gut, als es
geplant war.

dazu ist ein wissen notwendig, das A & E nicht hatten, aber von GOTT im
laufe der folgezeit bekommen hätten.

aber nein, der mensch ist immer gescheiter als GOTT und vor allem hat er
es immer eilig.

adam hat gott 'mit links' überholt, weil der 'liebe gott' so langsam
vorgeht
und adam viel schneller war ...

tempo-tempo-bums-crash ...

es wird noch öfter krachen in zukunft ...

gruß
h
Karl-Heinz Aschenbach
2007-08-19 10:35:46 UTC
Permalink
Post by hermann07
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Dietmar Hilsebein
Wie dachte der
mittelalterliche Mensch? Was fühlte er? Ich weiß, daß er die Natur
bestaunte, aber auch sie fürchtete. Die Furcht führte ihn in die
Neuzeit. Es gelang ihm, die Natur zu beherrschen, aber er
vergewaltigte sie dabei! Die Menschheitsgeschichte nahm also bei Adam
und Eva durch eine Vergewaltigung ihren Anfang! Soviel zum
Sündenfall.
Damit hier kein Mißverständnis aufkommt. Die Vergewaltigung bestand im
sklavischen Gehorsam unter ein Gebot (Adam tat zunächst sich selbst
Gewalt an), welches da hieß: von diesem nicht...Unterdrückte Triebe
aber brechen eben irgendwann hervor. So vergewaltigte Adam die Eva,
da er des Mitgefühls nicht fähig war.
Adam vernahm die Stimme Gottes, wie ein Tier, das die Stimme der Natur
vernimmt. Doch weil er ein Tier war, war es ihm nicht möglich
zurückzufragen: "Warum werde ich sterben, wenn ich esse"? So kam es, wie
es kommen mußte: aus Angst zu sterben, unterdrückte er die eigene
Triebregung.
Im Sinne der Theologie, aber auch des Glaubens, geht es hier etwas
durcheinander. Es ist ist schon eine Interpretation drin, die ich nicht so
teilen kann.
Adam hat Eva - nach den biblischen Texten - nicht "vergewaltigt." Die
Schlange spricht zuerst die Frau an. Sie ist schlauer als die anderen
(sinnbildlichen) Tiere, weiß daher - so der Text der Bibel -, dass sie bei
der Frau mehr Erfolg haben wird. Auf jeden Fall verkündet die Schlange
keine Dogmen, sondern kommuniziert im heutigen Sinn. Danach sagt die
Schlange das Ggtl. von Gott. Sie erweckt in der Frau den Verdacht, Gott
wolle die Menschen nur davon abhalten, so zu sein, wie er. Davon lässt sich
Eva motivieren, das Verbotene zu tun. Der Text impliziert hier,
das "typisch Göttliche" sei das Wissen von Gut und Böse. Bisher weiß der
Mensch nicht, was Gut und Böse ist. Gott sagt es ihm, dem Menschen. In der
Tat hat sich ja das Wissen um Gut und Böse - später dann die Ethik - erst
entwickelt; es war nicht von Anfang an vorhanden. Atheisten ziehen sich
häufig an diesem Mythos hoch und setzen Sünde gleich Sex. Das ist aber
etwas ganz Anderes. Ich sehe in diesem Mythos eher die Dialektik von
Freiheit und Verantwortung. Wer frei ist, muss wissen, was er tut und
übernimmt dadurch Verantwortung. Vor dieser Verantwortung wollte Gott die
Menschen ursprünglich bewahren. Ich habe zufällig gehört, wie ein Bekannter
die Zustände in Indonesien mit der deutschen Einheit verglichen hat: In
beiden Fällen hatten die Menschen einiges zu tun, um die Freiheit zu
verkraften. Bis heute haben das auch viele Menschen nicht geschafft; sie
wünschen sich die "Heile Welt der Diktatur" zurück.
Mit Gruss
Karl-Heinz Aschenbach
<
<
das klingt schon etwas besser ...
GOTT wollte eine neue rasse einführen, was trotz des versagens von A & E
und der sabotage von lucifer gelungen ist, aber nicht so gut, als es
geplant war.
Das sollte "man" vielleicht ein bisschen präzisieren. Als "Ebenbild Gottes"
müsste das schon etwas gewesen sein, was den bisherigen
Tierarten "revolutionär überlegen sein sollte."
Post by hermann07
dazu ist ein wissen notwendig, das A & E nicht hatten, aber von GOTT im
laufe der folgezeit bekommen hätten.
Als geplantes "Ebenbild Gottes" wäre es gar nicht anders gegangen! Das ist
eben ein großer Unterschied zu den Diktaturen in der menschlichen
Gesellschaft. Die wollen sich selbst nicht aufgeben! Deshalb glaube ich
auch nicht, dass der Wandel in der Ex-Sowjetunion nur eine fixe Idee
Gorbatschows war. Jeder, der das angenehme Leben in unbegrenzter Macht
kennen gelernt hat, muss sich denken: "Ich wäre schön blöd, wenn ich meine
Privilegien aufgeben würde." Das ist sicherlich spekulativ, aber ich weiß
von keiner Diktatur, welche sich selbst abgeschafft hat...
Post by hermann07
aber nein, der mensch ist immer gescheiter als GOTT und vor allem hat er
es immer eilig.
Dabei ertappt man sich häufig selbst.
Post by hermann07
adam hat gott 'mit links' überholt, weil der 'liebe gott' so langsam
vorgeht
und adam viel schneller war ...
...und misstrauisch und kleingläubig war bzw. ist.


Gruss
kha
--
kha
hermann07
2007-08-19 14:37:53 UTC
Permalink
"Karl-Heinz Aschenbach" <***@web.de> schrieb im Newsbeitrag news:46c81d02$0$15558$***@news.freenet.de...
...
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Post by hermann07
GOTT wollte eine neue rasse einführen, was trotz des versagens von A & E
und der sabotage von lucifer gelungen ist, aber nicht so gut, als es
geplant war.
Das sollte "man" vielleicht ein bisschen präzisieren. Als "Ebenbild Gottes"
müsste das schon etwas gewesen sein, was den bisherigen
Tierarten "revolutionär überlegen sein sollte."
<
<
das ist sowieso klar, das ist auch gelungen ...
<
<
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Post by hermann07
dazu ist ein wissen notwendig, das A & E nicht hatten, aber von GOTT im
laufe der folgezeit bekommen hätten.
Als geplantes "Ebenbild Gottes" wäre es gar nicht anders gegangen! Das ist
eben ein großer Unterschied zu den Diktaturen in der menschlichen
Gesellschaft. Die wollen sich selbst nicht aufgeben! Deshalb glaube ich
auch nicht, dass der Wandel in der Ex-Sowjetunion nur eine fixe Idee
Gorbatschows war.
<
<
ja, es ist alles eine lange entwicklung, die korrekturen notwendig macht
...
<
<
Jeder, der das angenehme Leben in unbegrenzter Macht
Post by Karl-Heinz Aschenbach
kennen gelernt hat, muss sich denken: "Ich wäre schön blöd, wenn ich meine
Privilegien aufgeben würde." Das ist sicherlich spekulativ, aber ich weiß
von keiner Diktatur, welche sich selbst abgeschafft hat...
<
<
ja, alles kommt unter den druck der 'weiterentwicklung' ...
<
<
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Post by hermann07
aber nein, der mensch ist immer gescheiter als GOTT und vor allem hat er
es immer eilig.
Dabei ertappt man sich häufig selbst.
<
<
ja, das kommt auch hier laufend vor ...
<
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Post by Karl-Heinz Aschenbach
Post by hermann07
adam hat gott 'mit links' überholt, weil der 'liebe gott' so langsam
vorgeht und adam viel schneller war ...
...und misstrauisch und kleingläubig war bzw. ist.
<
<
auch das ...

gruß
h
<
<
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Gruss
kha
Heinz Blüml
2007-08-19 12:43:42 UTC
Permalink
Post by hermann07
GOTT wollte eine neue rasse einführen, was trotz des versagens von A & E
und der sabotage von lucifer gelungen ist, aber nicht so gut, als es
geplant war.
Vielleicht hatten sie (die Elohim) mit den speziell erschaffenen, aber
noch nie aufgefundenen Seeungeheuer

1,21 Und Gott schuf die großen Seeungeheuer

zuwenig Applaus, und da hofften sie, noch eines draufsetzen zu können.
Spass beiseite, nicht Luzifer ist der grosse Verderber, sondern JHWH,
der den ersten, von einem Weibe Geborenen gleich völlig in die Pfanne
haute, indem er ihm, bei dessen ersten Versuch einer liebevollen
Zuwendung, schmählich verachtete.
Und
Zurückweisungen (aller Art) sind die schwersten und vermutlich
einzigen wirklich das Böse erzeugenden Untaten, die Menschen passieren
können.
h
Karl-Heinz Aschenbach
2007-08-19 16:00:59 UTC
Permalink
Post by Heinz Blüml
Post by hermann07
GOTT wollte eine neue rasse einführen, was trotz des versagens von A & E
und der sabotage von lucifer gelungen ist, aber nicht so gut, als es
geplant war.
Vielleicht hatten sie (die Elohim) mit den speziell erschaffenen, aber
noch nie aufgefundenen Seeungeheuer
1,21 Und Gott schuf die großen Seeungeheuer
zuwenig Applaus, und da hofften sie, noch eines draufsetzen zu können.
Spass beiseite, nicht Luzifer ist der grosse Verderber, sondern JHWH,
der den ersten, von einem Weibe Geborenen gleich völlig in die Pfanne
haute, indem er ihm, bei dessen ersten Versuch einer liebevollen
Zuwendung, schmählich verachtete.
Und
Zurückweisungen (aller Art) sind die schwersten und vermutlich
einzigen wirklich das Böse erzeugenden Untaten, die Menschen passieren
können.
h
Diese Meinung teile ich zwar nicht, denn das Motiv Gottes war "liebender
Schutz des Menschen" vor einer Verantwortung, die er, der Mensch, noch
nicht wahrnehmen konnte. Herr Hilsebein hat selbst geschrieben, dass
"Adam noch ein Tier war."(Was ich ihm durchaus abnehme) Dennoch finde ich
diese Religionskritik "angemessener," als die Zitate von Herrn Zander
von irgend welchen anti-theistischen WEB-Seiten oder wo er das her hat.
Eine Religion - speziell die Bibel - ist kein Partei-Programm. Ein
Parteiprogramm sollte eben "programmatisches enthalten." Ein Buch,
auf dem eine Religion beruht, kann niemals unmittelbare Programmatik
beinhalten. Jetzt ist gerade Demokratie modern. Jetzt muss alles nach
Demokratie aussehen. Morgen ist vielleicht etwas Anderes modern, also
kann morgen das Programm von gestern nicht nicht mehr modern sein!
Außerdem sollte man theoretische Überlegungen nicht mit echt empfundenen
Emotionen verwechseln. Man kann sich da sehr leicht Unsinn einreden.
Außerdem können wir nicht Haß-Prediger des Islam verdammen, andererseits
Ausdrücke "des Hasses" gegenüber dem Christentum gut heißen!

Mit Gruß
kha.
--
kha
hermann07
2007-08-19 17:05:42 UTC
Permalink
Post by Heinz Blüml
Post by hermann07
GOTT wollte eine neue rasse einführen, was trotz des versagens von A & E
und der sabotage von lucifer gelungen ist, aber nicht so gut, als es
geplant war.
Vielleicht hatten sie (die Elohim) mit den speziell erschaffenen, aber
noch nie aufgefundenen Seeungeheuer
1,21 Und Gott schuf die großen Seeungeheuer
zuwenig Applaus, und da hofften sie, noch eines draufsetzen zu können.
Spass beiseite, nicht Luzifer ist der grosse Verderber, sondern JHWH,
<
<
spass beiseite, mit dem ungeheuer von loch ness hatte 'er' große pläne,
daraus wollte 'er die neue menschheit' züchten ... ;-)

ist aber schlimm ausgegangen - wegen der atombombe ... ;-)
Heinz Blüml
2007-08-19 18:39:51 UTC
Permalink
Post by hermann07
Post by Heinz Blüml
Vielleicht hatten sie (die Elohim) mit den speziell erschaffenen, aber
noch nie aufgefundenen Seeungeheuer
1,21 Und Gott schuf die großen Seeungeheuer
<
spass beiseite, mit dem ungeheuer von loch ness hatte 'er' große pläne,
daraus wollte 'er die neue menschheit' züchten ... ;-)
In Schottland hatte er damals (und auch heute) noch keine Aktien.
Aber die Gedanken, die bei solchen Aussagen kommen, sind faszinierend
(aus meiner Querdenkersicht;)
Post by hermann07
ist aber schlimm ausgegangen - wegen der atombombe ... ;-)
Die hätte Gott zB nie erfunden, da waren andere Kapazunder
erforderlich.
Oder?

h
Heinz Blüml
2007-08-19 18:01:34 UTC
Permalink
On Sun, 19 Aug 2007 18:00:59 +0200, Karl-Heinz Aschenbach
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Post by Heinz Blüml
Zurückweisungen (aller Art) sind die schwersten und vermutlich
einzigen wirklich das Böse erzeugenden Untaten, die Menschen passieren
können.
Diese Meinung teile ich zwar nicht,
Das wäre auch nicht Bedingung;)
Post by Karl-Heinz Aschenbach
denn das Motiv Gottes war "liebender
Schutz des Menschen" vor einer Verantwortung, die er, der Mensch, noch
nicht wahrnehmen konnte.
Wo, ausser aus deinem Kopf, hast du das her?
Gerade das Gegenteil hat dieser Gott gelebt.
Es war ihm eigentlich immer ein Vergnügen, die Menschen (die ihm von
"denen da oben" zur obsorge überlassen worden waren, regelmässig in
die Pfanne zu hauen.
Wie es in den Märchen die Stiefmütter zu tun pflegen.
Heutzutage würde so ein "Hirte" zigmal fristlos entlassen, und, wäre
er in den USA tätig, zu unermesslichen Schadenersatzzahlungen
verdonnert.
Stell dir (aus USA-Sicht) vor, jemand macht die ganze Sippschaft über
Jahrtausende zur Schnecke, weil ihm einmal wer den Stinkefinger
gezeigt hat und sich das genommenhat, was ihm offensichtlich zusteht?
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Herr Hilsebein hat selbst geschrieben, dass
"Adam noch ein Tier war."(Was ich ihm durchaus abnehme)
JHWH hat es auch tunlich vermieden, die Göttlichkeit, die den Menschen
von den Elohim zugemessen worden war, zu aktivieren.
Er wurde erst von der "Schlange" ausgebremst.
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Außerdem sollte man theoretische Überlegungen nicht mit echt empfundenen
Emotionen verwechseln. Man kann sich da sehr leicht Unsinn einreden.
Außerdem können wir nicht Haß-Prediger des Islam verdammen, andererseits
Ausdrücke "des Hasses" gegenüber dem Christentum gut heißen!
Hass wird in der Bibel/AT wesentlich mehr gepredigt und gefordert.
Doch haben die Hassprediger, die sich auf dieses Buch beziehen, schon
soo viel Kreide geschluckt, dass ihre Hasspredigten (die auch heute
noch die Welt bestimmen) nicht als solche (medial) wahrgenommen
werden.

h
Matthias Voss
2007-08-19 18:46:04 UTC
Permalink
Post by Heinz Blüml
On Sun, 19 Aug 2007 18:00:59 +0200, Karl-Heinz Aschenbach
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Post by Heinz Blüml
Zurückweisungen (aller Art) sind die schwersten und vermutlich
einzigen wirklich das Böse erzeugenden Untaten, die Menschen passieren
können.
Diese Meinung teile ich zwar nicht,
Das wäre auch nicht Bedingung;)
Post by Karl-Heinz Aschenbach
denn das Motiv Gottes war "liebender
Schutz des Menschen" vor einer Verantwortung, die er, der Mensch, noch
nicht wahrnehmen konnte.
Wo, ausser aus deinem Kopf, hast du das her?
Gerade das Gegenteil hat dieser Gott gelebt.
Es war ihm eigentlich immer ein Vergnügen, die Menschen (die ihm von
"denen da oben" zur obsorge überlassen worden waren, regelmässig in
die Pfanne zu hauen.
Ist doch klar. Sonst würde ja auch das Haltbarkeitsdatum
überschritten.
Post by Heinz Blüml
JHWH hat es auch tunlich vermieden, die Göttlichkeit, die den Menschen
von den Elohim zugemessen worden war, zu aktivieren.
Er wurde erst von der "Schlange" ausgebremst.
Die den ersten DSL-Zugang schaffte....
Post by Heinz Blüml
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Außerdem sollte man theoretische Überlegungen nicht mit echt empfundenen
Emotionen verwechseln. Man kann sich da sehr leicht Unsinn einreden.
Außerdem können wir nicht Haß-Prediger des Islam verdammen, andererseits
Ausdrücke "des Hasses" gegenüber dem Christentum gut heißen!
Hass wird in der Bibel/AT wesentlich mehr gepredigt und gefordert.
Doch haben die Hassprediger, die sich auf dieses Buch beziehen, schon
soo viel Kreide geschluckt, dass ihre Hasspredigten (die auch heute
noch die Welt bestimmen) nicht als solche (medial) wahrgenommen
werden.
Langsam. Durch die christliche hierarsche Orga, Päpste und
all das, wurde der Unsinn, der in der Bibel steht, ja
durchgehend irgendwie modifiziert. Meist zum höheren Nutzen
der Orga zwar, aber irgendwie an die Zeiten angepasst, und
eben per Order Mufti (Papae) vom halben Treppenpodest aus
abgesegnet.

Dieser Kompetenzerweis fehlt den Pampelmusen.
Mohammed had praktisch ein für allemal Papst gespielt, und
dem Rest an divergenten Auslegungen gebricht es an einer
halbwegs anerkannten höchststelligen Autorisierung. Ist im
Grunde alles aus den Fingern gesogen. Der linken Hand.

Gruß,
Matthias
Heinz Blüml
2007-08-19 20:50:36 UTC
Permalink
On Sun, 19 Aug 2007 20:46:04 +0200, Matthias Voss
Post by Matthias Voss
Post by Heinz Blüml
Es war ihm eigentlich immer ein Vergnügen, die Menschen (die ihm von
"denen da oben" zur obsorge überlassen worden waren, regelmässig in
die Pfanne zu hauen.
Ist doch klar. Sonst würde ja auch das Haltbarkeitsdatum
überschritten.
Das haben EU-Beamte eingeführt.
Soo tief ist nichteinmal der Gott Israel gesunken.
(Er hatte damals keine Möglichkeit, vielleicht hätte er mitgewpielt,
wenn er zum Mitspielen eingeladenworden wäre.
Post by Matthias Voss
Post by Heinz Blüml
JHWH hat es auch tunlich vermieden, die Göttlichkeit, die den Menschen
von den Elohim zugemessen worden war, zu aktivieren.
Er wurde erst von der "Schlange" ausgebremst.
Die den ersten DSL-Zugang schaffte....
Die hat einfach dem Weib (und ihrer Sippe) die Augen geöffnet, ihr
gesat, das sie sich nicht am Kopf scheissen lassen müsste, und wo der
Weg heraus aus der Knechtschaft führen würde.
Post by Matthias Voss
Post by Heinz Blüml
Hass wird in der Bibel/AT wesentlich mehr gepredigt und gefordert.
Doch haben die Hassprediger, die sich auf dieses Buch beziehen, schon
soo viel Kreide geschluckt, dass ihre Hasspredigten (die auch heute
noch die Welt bestimmen) nicht als solche (medial) wahrgenommen
werden.
Langsam. Durch die christliche hierarsche Orga, Päpste und
all das, wurde der Unsinn, der in der Bibel steht, ja
durchgehend irgendwie modifiziert. Meist zum höheren Nutzen
der Orga zwar, aber irgendwie an die Zeiten angepasst, und
eben per Order Mufti (Papae) vom halben Treppenpodest aus
abgesegnet.
Nö.
Der Mut, den Text ernst zu nehmen, auch wenn man sich dadurch
unbeliebt machen würde, ist weitgehend eingeschlafen.
Post by Matthias Voss
Dieser Kompetenzerweis fehlt den Pampelmusen.
Ihre Anhänger machen das durch vorsätzlichen blindenGaluben mehr als
wett.
Post by Matthias Voss
Mohammed had praktisch ein für allemal Papst gespielt, und
dem Rest an divergenten Auslegungen gebricht es an einer
halbwegs anerkannten höchststelligen Autorisierung. Ist im
Grunde alles aus den Fingern gesogen. Der linken Hand.
Mohammed hat die ihm "durchgesagten" Texte möglischt unverfälscht
niederschreiben lassen.
Heutzutage
Dietmar Hilsebein
2007-08-19 06:53:51 UTC
Permalink
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Dietmar Hilsebein
Wie dachte der
mittelalterliche Mensch? Was fühlte er? Ich weiß, daß er die Natur
bestaunte, aber auch sie fürchtete. Die Furcht führte ihn in die
Neuzeit. Es gelang ihm, die Natur zu beherrschen, aber er
vergewaltigte sie dabei! Die Menschheitsgeschichte nahm also bei
Adam und Eva durch eine Vergewaltigung ihren Anfang! Soviel zum
Sündenfall.
Damit hier kein Mißverständnis aufkommt. Die Vergewaltigung bestand
im sklavischen Gehorsam unter ein Gebot (Adam tat zunächst sich
selbst Gewalt an), welches da hieß: von diesem nicht...Unterdrückte
Triebe aber brechen eben irgendwann hervor. So vergewaltigte Adam
die Eva, da er des Mitgefühls nicht fähig war.
Adam vernahm die Stimme Gottes, wie ein Tier, das die Stimme der
Natur vernimmt. Doch weil er ein Tier war, war es ihm nicht möglich
zurückzufragen: "Warum werde ich sterben, wenn ich esse"? So kam es,
wie es kommen mußte: aus Angst zu sterben, unterdrückte er die eigene
Triebregung.
Im Sinne der Theologie, aber auch des Glaubens, geht es hier etwas
durcheinander. Es ist ist schon eine Interpretation drin, die ich
nicht so teilen kann.
Wie so oft...
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Adam hat Eva - nach den biblischen Texten - nicht "vergewaltigt." Die
Schlange spricht zuerst die Frau an. Sie ist schlauer als die anderen
(sinnbildlichen) Tiere, weiß daher - so der Text der Bibel -, dass
sie bei der Frau mehr Erfolg haben wird.
Was ist denn die Schlange anderes als der Pimmel?
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Auf jeden Fall verkündet die
Schlange keine Dogmen, sondern kommuniziert im heutigen Sinn.
Der Wille (Triebnatur) ist von Adam abgespalten. Er hat ein
anschauliches Gegenüber, eine zweite Identität.
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Danach
sagt die Schlange das Ggtl. von Gott. Sie erweckt in der Frau den
Verdacht, Gott wolle die Menschen nur davon abhalten, so zu sein, wie
er. Davon lässt sich Eva motivieren, das Verbotene zu tun. Der Text
impliziert hier,
das "typisch Göttliche" sei das Wissen von Gut und Böse.
Sündigen heißt, den Punkt verfehlen. Der Mensch findet die Mitte nicht.
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Ich sehe in
diesem Mythos eher die Dialektik von Freiheit und Verantwortung.
Perfekt, super erkannt! Wenn du jetzt noch Verantwortung durch Mitgefühl
ersetzt, dann hast du es!
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Wer
frei ist, muss wissen, was er tut und übernimmt dadurch
Verantwortung.
ganz genau!
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Vor dieser Verantwortung wollte Gott die Menschen
ursprünglich bewahren. Ich habe zufällig gehört, wie ein Bekannter
In beiden Fällen hatten die Menschen einiges zu tun, um die Freiheit
zu verkraften. Bis heute haben das auch viele Menschen nicht
geschafft; sie wünschen sich die "Heile Welt der Diktatur" zurück.
Mit Gruss
Karl-Heinz Aschenbach
PS: In den Thread über Kohelet bin ich nicht weiter
eingestiegen, weil das einige Zeit in Anspruch genommen
hätte, die ich anderweitig nutzen wollte. Bitte um
Entschuldigung.
Karl-Heinz Aschenbach
2007-08-19 12:31:11 UTC
Permalink
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Dietmar Hilsebein
Wie dachte der
mittelalterliche Mensch? Was fühlte er? Ich weiß, daß er die Natur
bestaunte, aber auch sie fürchtete. Die Furcht führte ihn in die
Neuzeit. Es gelang ihm, die Natur zu beherrschen, aber er
vergewaltigte sie dabei! Die Menschheitsgeschichte nahm also bei
Adam und Eva durch eine Vergewaltigung ihren Anfang! Soviel zum
Sündenfall.
Damit hier kein Mißverständnis aufkommt. Die Vergewaltigung bestand
im sklavischen Gehorsam unter ein Gebot (Adam tat zunächst sich
selbst Gewalt an), welches da hieß: von diesem nicht...Unterdrückte
Triebe aber brechen eben irgendwann hervor. So vergewaltigte Adam
die Eva, da er des Mitgefühls nicht fähig war.
Adam vernahm die Stimme Gottes, wie ein Tier, das die Stimme der
Natur vernimmt. Doch weil er ein Tier war, war es ihm nicht möglich
zurückzufragen: "Warum werde ich sterben, wenn ich esse"? So kam es,
wie es kommen mußte: aus Angst zu sterben, unterdrückte er die eigene
Triebregung.
Im Sinne der Theologie, aber auch des Glaubens, geht es hier etwas
durcheinander. Es ist ist schon eine Interpretation drin, die ich
nicht so teilen kann.
Wie so oft...
Diese mythische Geschichte kann ich weder Frauen-feindlich, noch
feministisch, noch psychoanalytisch sehen, insbsondere, wenn ich die
weiteren biblischen Geschichten sehe. Der "erste biblische Mord" ist ja die
Geschichte vom Mord Kains an Abel - Motiv Eifersucht und Neid, aber nichts
mit Eifersucht gegenüber einer Frau.
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Adam hat Eva - nach den biblischen Texten - nicht "vergewaltigt." Die
Schlange spricht zuerst die Frau an. Sie ist schlauer als die anderen
(sinnbildlichen) Tiere, weiß daher - so der Text der Bibel -, dass
sie bei der Frau mehr Erfolg haben wird.
Was ist denn die Schlange anderes als der Pimmel?
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Auf jeden Fall verkündet die
Schlange keine Dogmen, sondern kommuniziert im heutigen Sinn.
Der Wille (Triebnatur) ist von Adam abgespalten. Er hat ein
anschauliches Gegenüber, eine zweite Identität.
Im Falle der biblischen Geschichte redet sich Adam aber nicht "psychiatrisch
raus," nicht er wäre das gewesen, sondern ein anderes ich. So etwas kann
auch nicht in der Bibel stehen, weil man zu den Zeiten der Entstehung
dieser Mythen noch nichts von Bewusstseinsspaltung und Psychiatrie wusste.
In der Gegenwart betrifft so etwas auch nur Kranke, welche im übrigen
völlig arbeits- und existenzunfähig sind. Bereits bei einer Blande kann so
ein Patient kaum lesen und schreiben! (Hölderlin war eine extreme
Ausnahme.) Es gibt ja Leute, welche behaupten, Geisteskranke seien
nur "andere Menschen;" eine Auffassung, welche angesichts der
Handlungs-Beeinträchtigungen doch kaum haltbar ist.
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Danach
sagt die Schlange das Ggtl. von Gott. Sie erweckt in der Frau den
Verdacht, Gott wolle die Menschen nur davon abhalten, so zu sein, wie
er. Davon lässt sich Eva motivieren, das Verbotene zu tun. Der Text
impliziert hier,
das "typisch Göttliche" sei das Wissen von Gut und Böse.
Sündigen heißt, den Punkt verfehlen. Der Mensch findet die Mitte nicht.
Es geht hier um das "ethische Sündigen." In der Rechtsprechung heißt das
wohl "Strafmündigkeit."
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Ich sehe in
diesem Mythos eher die Dialektik von Freiheit und Verantwortung.
Perfekt, super erkannt! Wenn du jetzt noch Verantwortung durch Mitgefühl
ersetzt, dann hast du es!
Eben nicht! Verantwortung ist ein Oberbegriff, der auch Mitgefühl umfassen
kann. Man kann aber z. B. nicht gegen eine Quarantäne-Regelung verstoßen,
weil man Mitgefühl mit Ausgestoßenen hat! Deshalb waren die biblischen
Regelungen zum "Aussatz" grausam, aber verantwortungsvoll! Im übrigen sind
die Zustände in einer Diktatur auch meistens nicht "mitfühlend." Eine
Diktatur belastet nur den/die Herrschenden mit Verantwortung, eine
Demokratie auch den Einzelnen. In jedem Fall sollte das Wohl des Ganzen das
Primäre sein, nicht ein subjektives Mitgefühl.
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Wer
frei ist, muss wissen, was er tut und übernimmt dadurch
Verantwortung.
ganz genau!
Mit Gruß
kha
--
kha
Heinz Blüml
2007-08-19 12:58:52 UTC
Permalink
On Sun, 19 Aug 2007 14:31:11 +0200, Karl-Heinz Aschenbach
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Im Falle der biblischen Geschichte redet sich Adam aber nicht "psychiatrisch
raus," nicht er wäre das gewesen, sondern ein anderes ich. So etwas kann
auch nicht in der Bibel stehen, weil man zu den Zeiten der Entstehung
dieser Mythen noch nichts von Bewusstseinsspaltung und Psychiatrie wusste.
Du könntest dich in
Julian Jaynes; Der Ursprung des Bewusstseins
schlau machen, dass die "bikamerale Psyche" weder neu noch, wie du zu
unterstellen scheinst, krankhaft ist/sein muss.

h
Karl-Heinz Aschenbach
2007-08-19 13:16:52 UTC
Permalink
Post by Heinz Blüml
On Sun, 19 Aug 2007 14:31:11 +0200, Karl-Heinz Aschenbach
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Im Falle der biblischen Geschichte redet sich Adam aber nicht
"psychiatrisch raus," nicht er wäre das gewesen, sondern ein anderes ich.
So etwas kann auch nicht in der Bibel stehen, weil man zu den Zeiten der
Entstehung dieser Mythen noch nichts von Bewusstseinsspaltung und
Psychiatrie wusste.
Du könntest dich in
Julian Jaynes; Der Ursprung des Bewusstseins
schlau machen, dass die "bikamerale Psyche" weder neu noch, wie du zu
unterstellen scheinst, krankhaft ist/sein muss.
h
Vielen Dank für den Hinweis. Werde ich zeitlich nur mit Diagonal-lesen
zustande bringen können. - In der Tat habe ich in meinem Leben schon einige
Menschen mit Neurosen oder Psychosen (als medizinischer Laie) gesehen.

Mit Gruß
kha
--
kha
Heinz Blüml
2007-08-19 13:42:21 UTC
Permalink
On Sun, 19 Aug 2007 15:16:52 +0200, Karl-Heinz Aschenbach
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Post by Heinz Blüml
Julian Jaynes; Der Ursprung des Bewusstseins
schlau machen, dass die "bikamerale Psyche" weder neu noch, wie du zu
unterstellen scheinst, krankhaft ist/sein muss.
h
Vielen Dank für den Hinweis. Werde ich zeitlich nur mit Diagonal-lesen
zustande bringen können. - In der Tat habe ich in meinem Leben schon einige
Menschen mit Neurosen oder Psychosen (als medizinischer Laie) gesehen.
Auch Paulus hatte viel daran gefunden.
Er ermunterte seine Glaubensbrüder und -schwestern zum Zungenreden.

(Etliche Propheten, auch Mohamed spielten und spielen (!) in der Liga.
Wie auch viele verstorbene aber auch lebende Künstler.

h
Karl-Heinz Aschenbach
2007-08-19 16:28:44 UTC
Permalink
Post by Heinz Blüml
On Sun, 19 Aug 2007 15:16:52 +0200, Karl-Heinz Aschenbach
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Post by Heinz Blüml
Julian Jaynes; Der Ursprung des Bewusstseins
schlau machen, dass die "bikamerale Psyche" weder neu noch, wie du zu
unterstellen scheinst, krankhaft ist/sein muss.
h
Vielen Dank für den Hinweis. Werde ich zeitlich nur mit Diagonal-lesen
zustande bringen können. - In der Tat habe ich in meinem Leben schon
einige Menschen mit Neurosen oder Psychosen (als medizinischer Laie)
gesehen.
Auch Paulus hatte viel daran gefunden.
Er ermunterte seine Glaubensbrüder und -schwestern zum Zungenreden.
(Etliche Propheten, auch Mohamed spielten und spielen (!) in der Liga.
Wie auch viele verstorbene aber auch lebende Künstler.
h
Die Menschen mit psych. Erkrankung, die ich gesehen habe, haben diese nicht
im Rahmen von Betätigung in der Kirche bekommen. Eine zweite Jeanne d'Arc
konnte ich nicht kennen lernen.
Was dieses "Zungenreden" betrifft, habe ich oberflächlich mal was drüber
gelesen, habe aber keine Vorstellung, was das genau ist. Das wird wohl
genauso umstritten sein, wie diese "Wundmale Christi." Ich bin nicht
katholisch und so spielt das für mich keine Rolle. - Vielleicht könnte
einmal jemand von den Christen erklären, was das genau ist.

Mit Gruß
kha
--
kha
Heinz Blüml
2007-08-19 18:08:58 UTC
Permalink
On Sun, 19 Aug 2007 18:28:44 +0200, Karl-Heinz Aschenbach
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Post by Heinz Blüml
Auch Paulus hatte viel daran gefunden.
Er ermunterte seine Glaubensbrüder und -schwestern zum Zungenreden.
(Etliche Propheten, auch Mohamed spielten und spielen (!) in der Liga.
Wie auch viele verstorbene aber auch lebende Künstler.
h
Die Menschen mit psych. Erkrankung, die ich gesehen habe, haben diese nicht
im Rahmen von Betätigung in der Kirche bekommen.
Klar, solche Sonderlichkeiten kommen aus viel tieferen Ebenen.
Allerdings ist die Bezeichnung psychische Erkrankung eher eine
Erfindung von Psychiatern, die sich damit (mit den Hintergründen)
überhaupt nicht auskennen und auskennen wollen.
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Eine zweite Jeanne d'Arc konnte ich nicht kennen lernen.
Ist reine Zufall. Solche "Getriebenen" gibts Haufenweise.
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Was dieses "Zungenreden" betrifft, habe ich oberflächlich mal was drüber
gelesen, habe aber keine Vorstellung, was das genau ist.
Lies einfach die entsprechenden Stellen bei Paulus.
Da kommen Menschen (Glaubensbrüder- und Schwestern) in die Lage, mit
ihren Zungen etwas zu sagen, das jedenfalls nicht aus ihren "Gehirnen"
kommt.
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Das wird wohl
genauso umstritten sein, wie diese "Wundmale Christi."
Was soll da umstritten sein?
Wundmale, wie sie Jesus zugeschrieben werden, haben öfters Menschen.
Etwa Pater Pio oder die Therese aus Konnersreuth, aber auch der Franz
aus Assisi hat das mE gehabt.
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Ich bin nicht
katholisch und so spielt das für mich keine Rolle.
Was hat das mit deinem Glaubensbekenntnis zu tun, wenn jemand Wundmale
hat?
Über die Deutung red ich nicht, sondern nur über die "Tatsache".

h
Matthias Voss
2007-08-19 18:39:11 UTC
Permalink
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Post by Heinz Blüml
On Sun, 19 Aug 2007 15:16:52 +0200, Karl-Heinz Aschenbach
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Post by Heinz Blüml
Julian Jaynes; Der Ursprung des Bewusstseins
schlau machen, dass die "bikamerale Psyche" weder neu noch, wie du zu
unterstellen scheinst, krankhaft ist/sein muss.
h
Vielen Dank für den Hinweis. Werde ich zeitlich nur mit Diagonal-lesen
zustande bringen können. - In der Tat habe ich in meinem Leben schon
einige Menschen mit Neurosen oder Psychosen (als medizinischer Laie)
gesehen.
Auch Paulus hatte viel daran gefunden.
Er ermunterte seine Glaubensbrüder und -schwestern zum Zungenreden.
(Etliche Propheten, auch Mohamed spielten und spielen (!) in der Liga.
Wie auch viele verstorbene aber auch lebende Künstler.
h
Die Menschen mit psych. Erkrankung, die ich gesehen habe, haben diese nicht
im Rahmen von Betätigung in der Kirche bekommen. Eine zweite Jeanne d'Arc
konnte ich nicht kennen lernen.
Was dieses "Zungenreden" betrifft, habe ich oberflächlich mal was drüber
gelesen, habe aber keine Vorstellung, was das genau ist. Das wird wohl
genauso umstritten sein, wie diese "Wundmale Christi." Ich bin nicht
katholisch und so spielt das für mich keine Rolle. - Vielleicht könnte
einmal jemand von den Christen erklären, was das genau ist.
Der landläufigen Meinung nach konnten die auf einmal auf
Russisch, Finnisch, Ugrisch, usw. predigen.
Mother Tongue- Mutterzunge- Muttersprache.


Realiter dürfte denen ihre Zungen ganz einfach recht leicht
geworden sein.
Heutzutage würde daraus evtl. ein Verfahren wegen
Vorteilsnahme im Amt bzw. C2 Abusus. Scheinen halt ne dufte
Kneipe mit Freiwein gefunden zu haben. Alle Menschen werden
Schwestern, oder seid umschlungen, Millionen, dieses will
genossen sein, usw usw.

Grüße,
Matthias
Karl-Heinz Aschenbach
2007-08-19 14:07:57 UTC
Permalink
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Post by Heinz Blüml
On Sun, 19 Aug 2007 14:31:11 +0200, Karl-Heinz Aschenbach
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Im Falle der biblischen Geschichte redet sich Adam aber nicht
"psychiatrisch raus," nicht er wäre das gewesen, sondern ein anderes ich.
So etwas kann auch nicht in der Bibel stehen, weil man zu den Zeiten der
Entstehung dieser Mythen noch nichts von Bewusstseinsspaltung und
Psychiatrie wusste.
Du könntest dich in
Julian Jaynes; Der Ursprung des Bewusstseins
schlau machen, dass die "bikamerale Psyche" weder neu noch, wie du zu
unterstellen scheinst, krankhaft ist/sein muss.
h
Vielen Dank für den Hinweis. Werde ich zeitlich nur mit Diagonal-lesen
zustande bringen können. - In der Tat habe ich in meinem Leben schon
einige Menschen mit Neurosen oder Psychosen (als medizinischer Laie)
gesehen.
Mit Gruß
kha
Das Problem bei psychoanalytischer Betrachtung biblischer
Geschichten dürfte hauptsächlich darin liegen, dass sich
diese in der geschilderten Form niemals ereignet haben und immer
eine "Art von Fabel" sind. Es könnte z. B. Probleme bei der
seelischen Verarbeitung des Überganges vom Matriarchat zum
Patriarchat gegeben haben. Das ist dann aber mehr
eine Sache der Geschichts- und Sozialwissenschaften,
auch der Anthropologie.

Mit Gruß
kha
--
kha
Heinz Blüml
2007-08-19 18:11:23 UTC
Permalink
On Sun, 19 Aug 2007 16:07:57 +0200, Karl-Heinz Aschenbach
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Das Problem bei psychoanalytischer Betrachtung biblischer
Geschichten dürfte hauptsächlich darin liegen, dass sich
diese in der geschilderten Form niemals ereignet haben und immer
eine "Art von Fabel" sind.
Naja, so kann man sich auch herausreden versuchen.
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Es könnte z. B. Probleme bei der
seelischen Verarbeitung des Überganges vom Matriarchat zum
Patriarchat gegeben haben. Das ist dann aber mehr
eine Sache der Geschichts- und Sozialwissenschaften,
auch der Anthropologie.
Man kann die Wirklichkeit verleugnen und hirnrissige Thesen statt
dessen setzen.
Aber das ist eher Nasenrammel-pflutschen als sich mit der Wirklichkeit
auseinander zu setzen.

h
Karl-Heinz Aschenbach
2007-08-19 19:17:26 UTC
Permalink
Post by Heinz Blüml
On Sun, 19 Aug 2007 16:07:57 +0200, Karl-Heinz Aschenbach
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Das Problem bei psychoanalytischer Betrachtung biblischer
Geschichten dürfte hauptsächlich darin liegen, dass sich
diese in der geschilderten Form niemals ereignet haben und immer
eine "Art von Fabel" sind.
Naja, so kann man sich auch herausreden versuchen.
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Es könnte z. B. Probleme bei der
seelischen Verarbeitung des Überganges vom Matriarchat zum
Patriarchat gegeben haben. Das ist dann aber mehr
eine Sache der Geschichts- und Sozialwissenschaften,
auch der Anthropologie.
Man kann die Wirklichkeit verleugnen und hirnrissige Thesen statt
dessen setzen.
Aber das ist eher Nasenrammel-pflutschen als sich mit der Wirklichkeit
auseinander zu setzen.
h
Geschichts- uns Sozialwissenschaften fragen primär nicht nach Mythen. Sie
richten sich nach Ausgrabungen. Urkunden und sprachwissenschaftlichen
Aussagen.
(Von einzelnen Ausnahmen, wie Heinrich Schliemann abgesehen, der übrigens
Troja selbst nicht gefunden hat.)
Das ist sicher auch gut so. Diese Wissenschaften halten aber von
Psychoanalyse auch nicht für eine wissenschaftlich tragbare Theorie für
ihre Arbeit. Das ist etwas für Ärzte und Psychologen - nicht mehr und nicht
weniger! Für etwas Anderes, als für therapeutische Zwecke halte ich die
Psychoanalyse in der Tat als für etwas Hirnrissiges. Nicht für hirnrissig
halte ich es dagegen, sich real in Menschen hinein versetzen zu wollen,
welche lt. Bibel gelebt haben sollen. Dann aber bitte mit etwas, was man
selbst nachvollzieht, nicht irgendwelchen schematischen Kram, den man
irgend jemand nachplappert oder geistlos irgendwo abschreibt. Derartig
motivierte Religionskritik halte ich nicht für von vorne herein unsinnig.
Man kann auch Wissenschaften und Religion nicht gegeneinander ausspielen.
Es liefen schon viele Threads zu diesem Thema, auch hier, und es haben sich
viel kompetentere Leute dazu geäußert, als meine Wenigkeit.

Mit Gruß
kha
--
kha
Dietmar Hilsebein
2007-08-19 19:25:05 UTC
Permalink
Nicht für hirnrissig halte ich es dagegen, sich real in Menschen
hinein versetzen zu wollen,
Und das ist Mitgefühl :-) super...!
Heinz Blüml
2007-08-19 20:40:22 UTC
Permalink
On Sun, 19 Aug 2007 21:17:26 +0200, Karl-Heinz Aschenbach
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Geschichts- uns Sozialwissenschaften fragen primär nicht nach Mythen. Sie
richten sich nach Ausgrabungen. Urkunden und sprachwissenschaftlichen
Aussagen.
Natürlich, Gehörlose fragen nicht nach Tönen und Dummköpfe faragen
nicht nach irgendeinem Sinn.
Das heisst aber nur, dass jeder nur nach dem fragt undsucht, was ihm
zugänglich ist.
Post by Karl-Heinz Aschenbach
(Von einzelnen Ausnahmen, wie Heinrich Schliemann abgesehen, der übrigens
Troja selbst nicht gefunden hat.)
Schliemann hat aber die "Forschung" ganz oderntlich befruchtet.
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Das ist sicher auch gut so. Diese Wissenschaften halten aber von
Psychoanalyse auch nicht für eine wissenschaftlich tragbare Theorie für
ihre Arbeit.
Natürlich.
Jemand, der Panikzustände bekommt, wenn er auf einen Sessel steigen
sollte, sollte auch nicht über Seiltänzer befinden;)
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Das ist etwas für Ärzte und Psychologen - nicht mehr und nicht
weniger!
Du akzeptierst (unhinterfragt?) die Arbeitsteilung der Menschen las
Teilung der zu betachtenden "Gegenstände".
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Für etwas Anderes, als für therapeutische Zwecke halte ich die
Psychoanalyse in der Tat als für etwas Hirnrissiges.
Dass die Welt und ihre Arefakte, vielschichtig sind (seinkönnten) ist
an dir kalt vorbeigeschrammt.
Aber. die Welt ist nun einmal so, wie sie ist, und nicht so, wioe sie
sich einach und nahtlos in bestimmte Wissensgebiete
(Wissens-Ausschlissung-Bereichw) nahtlos einfügen.
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Nicht für hirnrissig
halte ich es dagegen, sich real in Menschen hinein versetzen zu wollen,
welche lt. Bibel gelebt haben sollen. Dann aber bitte mit etwas, was man
selbst nachvollzieht, nicht irgendwelchen schematischen Kram, den man
irgend jemand nachplappert oder geistlos irgendwo abschreibt. Derartig
motivierte Religionskritik halte ich nicht für von vorne herein unsinnig.
Man kann auch Wissenschaften und Religion nicht gegeneinander ausspielen.
Es liefen schon viele Threads zu diesem Thema, auch hier, und es haben sich
viel kompetentere Leute dazu geäußert, als meine Wenigkeit.
Es ist die Frage, was du (für dich) nachvollziehen kannst (dich
getraust).
Die Welt ist/war so, wie sie ist/war.
Unabhängig von deiner persönlichen Wahrnehmungsfähigkeit.
Es gibt nur "eine Welt".
Mit vielen Facetten.
Wenn wir etliche davon nicht geistig derpacken, dann heisst das nicht,
dass die Welt (so wie sie ist) sich dem anpasst/unterordnet, wie wir
sie sehen können.

h
Dexter Theroux
2007-08-20 07:56:51 UTC
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Post by Karl-Heinz Aschenbach
Das Problem bei psychoanalytischer Betrachtung biblischer
Geschichten dürfte hauptsächlich darin liegen, dass sich
diese in der geschilderten Form niemals ereignet haben und immer
eine "Art von Fabel" sind.
Das ist nicht ein Problem, sondern das Besondere der Vorgehensweise:
erklärt wird, wie(was) die Fabel zu sagen hat.
Dietmar Hilsebein
2007-08-19 13:01:09 UTC
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Post by Karl-Heinz Aschenbach
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Adam hat Eva - nach den biblischen Texten - nicht "vergewaltigt."
Die Schlange spricht zuerst die Frau an. Sie ist schlauer als die
anderen (sinnbildlichen) Tiere, weiß daher - so der Text der Bibel
-, dass sie bei der Frau mehr Erfolg haben wird.
Was ist denn die Schlange anderes als der Pimmel?
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Auf jeden Fall verkündet die
Schlange keine Dogmen, sondern kommuniziert im heutigen Sinn.
Der Wille (Triebnatur) ist von Adam abgespalten. Er hat ein
anschauliches Gegenüber, eine zweite Identität.
Im Falle der biblischen Geschichte redet sich Adam aber nicht
"psychiatrisch raus,"
Nö, er schwieg und unterwarf sich zunächst dem Gesetz: "du sollst
nicht!"
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Anicht er wäre das gewesen, sondern ein anderes
ich. So etwas kann auch nicht in der Bibel stehen, weil man zu den
Zeiten der Entstehung dieser Mythen noch nichts von
Bewusstseinsspaltung und Psychiatrie wusste.
Sicher nicht -ändert aber nichts.
Post by Karl-Heinz Aschenbach
In der Gegenwart
betrifft so etwas auch nur Kranke, welche im übrigen völlig arbeits-
und existenzunfähig sind. Bereits bei einer Blande kann so ein
Patient kaum lesen und schreiben! (Hölderlin war eine extreme
Ausnahme.) Es gibt ja Leute, welche behaupten, Geisteskranke seien
nur "andere Menschen;" eine Auffassung, welche angesichts der
Handlungs-Beeinträchtigungen doch kaum haltbar ist.
Handlung entspringt aus dem Willen (Triebnatur) und der ist bei Menschen
eingeschränkt, die zu oft vom "Baum der Erkenntnis" naschen!
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Danach
sagt die Schlange das Ggtl. von Gott. Sie erweckt in der Frau den
Verdacht, Gott wolle die Menschen nur davon abhalten, so zu sein,
wie er. Davon lässt sich Eva motivieren, das Verbotene zu tun. Der
Text impliziert hier,
das "typisch Göttliche" sei das Wissen von Gut und Böse.
Sündigen heißt, den Punkt verfehlen. Der Mensch findet die Mitte nicht.
Es geht hier um das "ethische Sündigen." In der Rechtsprechung heißt
das wohl "Strafmündigkeit."
Adam war aber nicht strafmündig. Oder sind Tiere strafmündig?
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Ich sehe in
diesem Mythos eher die Dialektik von Freiheit und Verantwortung.
Perfekt, super erkannt! Wenn du jetzt noch Verantwortung durch
Mitgefühl ersetzt, dann hast du es!
Eben nicht! Verantwortung ist ein Oberbegriff, der auch Mitgefühl
umfassen kann. Man kann aber z. B. nicht gegen eine
Quarantäne-Regelung verstoßen, weil man Mitgefühl mit Ausgestoßenen
hat!
Wenn ihr dem Herrn , eurem Gott dient, wird er dein Brot und dein Wasser
segnen. (2. Mose 23, 25)
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Deshalb waren die biblischen Regelungen zum "Aussatz" grausam,
aber verantwortungsvoll!
Echt? aha! Ärzte handeln verantwortungsvoll, wenn sie den Patienten
befragen, die Antwort vernehmen und aufgrund eigener Erkenntnis den
Patienten heilen. Doch "Toren wir, auf Lind'rung da zu hoffen, wo einzig
Heilung lindert!" (R. Wagner, Parsifal, erster Aufzug)
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Im übrigen sind die Zustände in einer
Diktatur auch meistens nicht "mitfühlend."
Sicher nicht. Habe ich das behauptet?
Post by Karl-Heinz Aschenbach
In jedem Fall sollte das Wohl des Ganzen das Primäre sein,
nicht ein subjektives Mitgefühl.
Jeder Mensch ist zum Mitgefühl befähigt, nicht nur das einzelne
"Subjekt" -aber er fragt nicht, vernimmt nicht, daher ist er zum
verantwortungsvollem Handeln nicht befähigt.
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Wer
frei ist, muss wissen, was er tut und übernimmt dadurch
Verantwortung.
ganz genau!
Mit Gruß
kha
hermann07
2007-08-19 04:17:50 UTC
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Post by Dietmar Hilsebein
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Dietmar Hilsebein
Wie dachte der
mittelalterliche Mensch? Was fühlte er? Ich weiß, daß er die Natur
bestaunte, aber auch sie fürchtete. Die Furcht führte ihn in die
Neuzeit. Es gelang ihm, die Natur zu beherrschen, aber er
vergewaltigte sie dabei! Die Menschheitsgeschichte nahm also bei Adam
und Eva durch eine Vergewaltigung ihren Anfang! Soviel zum
Sündenfall.
Damit hier kein Mißverständnis aufkommt. Die Vergewaltigung bestand im
sklavischen Gehorsam unter ein Gebot (Adam tat zunächst sich selbst
Gewalt an), welches da hieß: von diesem nicht...Unterdrückte Triebe
aber brechen eben irgendwann hervor. So vergewaltigte Adam die Eva,
da er des Mitgefühls nicht fähig war.
Adam vernahm die Stimme Gottes, wie ein Tier, das die Stimme der Natur
vernimmt. Doch weil er ein Tier war, war es ihm nicht möglich
zurückzufragen: "Warum werde ich sterben, wenn ich esse"? So kam es, wie
es kommen mußte: aus Angst zu sterben, unterdrückte er die eigene
Triebregung.
<
<
jo, so sans de olden rittersleit ... ;-)
hermann07
2007-08-19 04:18:51 UTC
Permalink
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Dietmar Hilsebein
Wie dachte der
mittelalterliche Mensch? Was fühlte er? Ich weiß, daß er die Natur
bestaunte, aber auch sie fürchtete. Die Furcht führte ihn in die
Neuzeit. Es gelang ihm, die Natur zu beherrschen, aber er
vergewaltigte sie dabei! Die Menschheitsgeschichte nahm also bei Adam
und Eva durch eine Vergewaltigung ihren Anfang! Soviel zum Sündenfall.
Damit hier kein Mißverständnis aufkommt. Die Vergewaltigung bestand im
sklavischen Gehorsam unter ein Gebot (Adam tat zunächst sich selbst
Gewalt an), welches da hieß: von diesem nicht...Unterdrückte Triebe aber
brechen eben irgendwann hervor. So vergewaltigte Adam die Eva, da er des
Mitgefühls nicht fähig war.
<
<
damit hier kein missverständnis aufkommt, wo steht denn das ... ?

wahrscheinlich hat er zu viel 'schweinfleisch' gegessen,
denn damit unterstützt man die zeugungsfähigkeit,
aber nur, wenn man rechtzeitig drauf schaut, dass mans hat,
wenn mans braucht ... ;-)

jeden tag 200 g rindersteak und viel salat dazu geht
in notzeiten auch ... ;-)

h
Dietmar Hilsebein
2007-08-19 07:06:08 UTC
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Post by hermann07
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Dietmar Hilsebein
Wie dachte der
mittelalterliche Mensch? Was fühlte er? Ich weiß, daß er die Natur
bestaunte, aber auch sie fürchtete. Die Furcht führte ihn in die
Neuzeit. Es gelang ihm, die Natur zu beherrschen, aber er
vergewaltigte sie dabei! Die Menschheitsgeschichte nahm also bei
Adam und Eva durch eine Vergewaltigung ihren Anfang! Soviel zum
Sündenfall.
Damit hier kein Mißverständnis aufkommt. Die Vergewaltigung bestand
im sklavischen Gehorsam unter ein Gebot (Adam tat zunächst sich
selbst Gewalt an), welches da hieß: von diesem nicht...Unterdrückte
Triebe aber brechen eben irgendwann hervor. So vergewaltigte Adam
die Eva, da er des Mitgefühls nicht fähig war.
<
<
damit hier kein missverständnis aufkommt, wo steht denn das ... ?
Nirgends, aber stelle dir mal die Frage, warum Christus in die Welt
kommen mußte. Christus steht für das Prinzip des Mitgefühls!
hermann07
2007-08-19 07:22:24 UTC
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Post by Dietmar Hilsebein
Post by hermann07
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Dietmar Hilsebein
Wie dachte der
mittelalterliche Mensch? Was fühlte er? Ich weiß, daß er die Natur
bestaunte, aber auch sie fürchtete. Die Furcht führte ihn in die
Neuzeit. Es gelang ihm, die Natur zu beherrschen, aber er
vergewaltigte sie dabei! Die Menschheitsgeschichte nahm also bei
Adam und Eva durch eine Vergewaltigung ihren Anfang! Soviel zum
Sündenfall.
Damit hier kein Mißverständnis aufkommt. Die Vergewaltigung bestand
im sklavischen Gehorsam unter ein Gebot (Adam tat zunächst sich
selbst Gewalt an), welches da hieß: von diesem nicht...Unterdrückte
Triebe aber brechen eben irgendwann hervor. So vergewaltigte Adam
die Eva, da er des Mitgefühls nicht fähig war.
<
<
damit hier kein missverständnis aufkommt, wo steht denn das ... ?
Nirgends, aber stelle dir mal die Frage, warum Christus in die Welt
kommen mußte. Christus steht für das Prinzip des Mitgefühls!
<
<
sollen wir hier zur ablenkung ein neues thema beginnen ... ?

niemand hat je geschrieben, dass JESUS kein 'mitgefühl' hatte ...

JESUS ist gekommen, um die menschheit auf einen 'anderen'
(neuen) weg zu bringen ... !

ähnliches war schon zur zeit adams geplant, ist aber daneben gegangen ...
(abgesehenvon den rahmenbedinungen, die 'bei gott' immer in reserve sind)

natürlich war die geplante kurskorrektur zur zeit adams ein wenig anders
als zur zeit JESU, weil da rd. 4000 jahre dazwischen liegen, aber das
prinzip
war das gleiche ...

h
Dietmar Hilsebein
2007-08-19 07:28:20 UTC
Permalink
Post by hermann07
Post by Dietmar Hilsebein
Post by hermann07
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Dietmar Hilsebein
Wie dachte der
mittelalterliche Mensch? Was fühlte er? Ich weiß, daß er die Natur
bestaunte, aber auch sie fürchtete. Die Furcht führte ihn in die
Neuzeit. Es gelang ihm, die Natur zu beherrschen, aber er
vergewaltigte sie dabei! Die Menschheitsgeschichte nahm also bei
Adam und Eva durch eine Vergewaltigung ihren Anfang! Soviel zum
Sündenfall.
Damit hier kein Mißverständnis aufkommt. Die Vergewaltigung bestand
im sklavischen Gehorsam unter ein Gebot (Adam tat zunächst sich
selbst Gewalt an), welches da hieß: von diesem nicht...Unterdrückte
Triebe aber brechen eben irgendwann hervor. So vergewaltigte Adam
die Eva, da er des Mitgefühls nicht fähig war.
<
<
damit hier kein missverständnis aufkommt, wo steht denn das ... ?
Nirgends, aber stelle dir mal die Frage, warum Christus in die Welt
kommen mußte. Christus steht für das Prinzip des Mitgefühls!
<
<
sollen wir hier zur ablenkung ein neues thema beginnen ... ?
Brauchen wir nicht!
Post by hermann07
niemand hat je geschrieben, dass JESUS kein 'mitgefühl' hatte ...
Jesus war eins mit Christus. Im Namen Christus sagte er deshalb: Ich war
vor Abraham! Und weiter: Ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der
Welt.
Post by hermann07
JESUS ist gekommen, um die menschheit auf einen 'anderen'
(neuen) weg zu bringen ... !
Genau! Auf den Weg des Mitgefühls!
Post by hermann07
ähnliches war schon zur zeit adams geplant, ist aber daneben gegangen
... (abgesehenvon den rahmenbedinungen, die 'bei gott' immer in
reserve sind)
natürlich war die geplante kurskorrektur zur zeit adams ein wenig
anders als zur zeit JESU, weil da rd. 4000 jahre dazwischen liegen,
aber das prinzip
war das gleiche ...
Der Mensch muß sich seines Mitgefühls bewußt werden -nur so geht es!
Post by hermann07
h
hermann07
2007-08-20 17:27:36 UTC
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Post by Dietmar Hilsebein
Wie dachte der
mittelalterliche Mensch? Was fühlte er? Ich weiß, daß er die Natur
bestaunte, aber auch sie fürchtete. Die Furcht führte ihn in die
Neuzeit. Es gelang ihm, die Natur zu beherrschen, aber er
vergewaltigte sie dabei! Die Menschheitsgeschichte nahm also bei Adam
und Eva durch eine Vergewaltigung ihren Anfang! Soviel zum Sündenfall.
<
<
A) gehen wir mal von folgendem szenario aus:

der neandertaler beobachtet, dass durch blitzschlag das steppengras in
brand kommt.
der wind steht günstig und der neandertaler muss nicht flüchten.

gut so, denkt er sich, das gestrüpp ist weg und das frische gras ist viel
besser, weil jetzt weniger insekten, reptilien und auch raubtiere
unterwegs sind, aber dafür mehr paarhufer, um zu grasen.
das ist gut für die jagd geeignet.

in der folge kommt lange zeit kein steppenbrand mehr in seine nähe,
und er denkt sich: günstigen wind abwarten und persönlich nachhelfen,
dann brennt's besser ...
hat er nun die natur 'vergewaltigt', ja oder nein ... ?

in diesem falle hätte die vergewaltigung der natur schon vor adam
begonnen, soviel zum sündenfall ...


B) die frau des neandertalers war alle paar tage ungehorsam oder
störrisch oder aufmüpfig ...
der neandertaler macht kurzen prozess und vergewaltigt sie,
damit wieder ein paar tage 'ruhe' war ...
das ganze spiel hat sich für beide seiten bewährt und wiederholte
sich regelmäßig ...

auch hier hatte sich die vergewaltigung schon lange vor adam
eingebürgert.

zu adams zeiten hatte bereits eva den 'vorrang' und adam 'fraß ihr aus
der hand', er war ein 'kavalier' und hielt sich an das gebot des 'herrn'.
<
<
Damit hier kein Mißverständnis aufkommt. Die Vergewaltigung bestand im
sklavischen Gehorsam unter ein Gebot (Adam tat zunächst sich selbst
Gewalt an), welches da hieß: von diesem nicht...
<
<
C) dieses gebot stammt nicht von adam und eva hat sich sowieso nicht
daran gehalten, wozu brauchen frauen gebote, so was lächerliches ...
<
<
Unterdrückte Triebe aber brechen eben irgendwann hervor.
So vergewaltigte Adam die Eva, da er des Mitgefühls nicht fähig war.
<
<
D) adam vergewaltigte eva indem er sie 'nicht' vergewaltigte,
sehe ich das richtig so ... ?

er war des mitgefühls nicht fähig, weil er sklavisch das gebot befolgte,
das für eva 'nur unsinn' war ...

wie's der adam auch macht, is' es falsch, da soll sich einer auskennen.

er hält das gebot und das wird (s.o.) als vergewaltigung der eva ausgelegt.

er vergewaltigt eva nicht und vergewaltigt sie dadurch wegen mangel
an mitgefühl (s.o.) und unterdrückung der triebe.

gott sei dank, hat er nie darüber gesprochen, sonst hätte er
'sexuelle belästigung' auch noch auf dem hals ... ;-)

h
Dietmar Hilsebein
2007-08-20 17:52:09 UTC
Permalink
Post by hermann07
Post by Dietmar Hilsebein
Wie dachte der
mittelalterliche Mensch? Was fühlte er? Ich weiß, daß er die Natur
bestaunte, aber auch sie fürchtete. Die Furcht führte ihn in die
Neuzeit. Es gelang ihm, die Natur zu beherrschen, aber er
vergewaltigte sie dabei! Die Menschheitsgeschichte nahm also bei
Adam und Eva durch eine Vergewaltigung ihren Anfang! Soviel zum
Sündenfall.
<
<
der neandertaler beobachtet, dass durch blitzschlag das steppengras in
brand kommt.
der wind steht günstig und der neandertaler muss nicht flüchten.
gut so, denkt er sich, das gestrüpp ist weg und das frische gras ist
viel besser, weil jetzt weniger insekten, reptilien und auch raubtiere
unterwegs sind, aber dafür mehr paarhufer, um zu grasen.
das ist gut für die jagd geeignet.
in der folge kommt lange zeit kein steppenbrand mehr in seine nähe,
und er denkt sich: günstigen wind abwarten und persönlich nachhelfen,
dann brennt's besser ...
hat er nun die natur 'vergewaltigt', ja oder nein ... ?
Natürlich ist in der Natur von Anbeginn der Zeit der Wurm drin.
Post by hermann07
in diesem falle hätte die vergewaltigung der natur schon vor adam
begonnen, soviel zum sündenfall ...
So ist es.
Post by hermann07
B) die frau des neandertalers war alle paar tage ungehorsam oder
störrisch oder aufmüpfig ...
der neandertaler macht kurzen prozess und vergewaltigt sie,
damit wieder ein paar tage 'ruhe' war ...
das ganze spiel hat sich für beide seiten bewährt und wiederholte
sich regelmäßig ...
Das männliche Tier vergewaltigt immer. Schau in die Natur.
Post by hermann07
auch hier hatte sich die vergewaltigung schon lange vor adam
eingebürgert.
So ist es.
Post by hermann07
zu adams zeiten hatte bereits eva den 'vorrang' und adam 'fraß ihr aus
der hand', er war ein 'kavalier' und hielt sich an das gebot des
'herrn'. <
<
Damit hier kein Mißverständnis aufkommt. Die Vergewaltigung bestand im
sklavischen Gehorsam unter ein Gebot (Adam tat zunächst sich selbst
Gewalt an), welches da hieß: von diesem nicht...
<
<
C) dieses gebot stammt nicht von adam und eva hat sich sowieso nicht
daran gehalten, wozu brauchen frauen gebote, so was lächerliches ...
Das Mitgefühl muß entstanden sein, als der Mensch erkannte, daß er ein
sterbliches Wesen ist. Tiere schließen im Tode ihrer Artgenossen nicht
auf die eigene Sterblichkeit. Die Stimme Gottes vernahm Adam, wie ein
Tier die Stimme der Natur. Durch den aufrechten Gang war es ihm möglich,
seine "Schlange" wahrzunehmen. Vielleicht hat er sich einen
runtergeholt -was weiß ich denn...? Oder er hat sich keinen
runtergeholt, sondern seine Eva hergenommen.
Post by hermann07
<
<
Unterdrückte Triebe aber brechen eben irgendwann hervor.
So vergewaltigte Adam die Eva, da er des Mitgefühls nicht fähig war.
<
<
D) adam vergewaltigte eva indem er sie 'nicht' vergewaltigte,
sehe ich das richtig so ... ?
Das ist scheinbar irgendwie eine Beschreibung der Schnittstelle zwischen
Tier und Menschwerdung. Ich habe die Lampe nicht gehalten...
Post by hermann07
er war des mitgefühls nicht fähig, weil er sklavisch das gebot
befolgte, das für eva 'nur unsinn' war ...
wie's der adam auch macht, is' es falsch, da soll sich einer
auskennen.
Ja, deshalb die lange Geschichte. Adam nahm zwar seine Eva ran, aber er
verstand sie nicht -bis zum heutigen Tage.
Post by hermann07
er hält das gebot und das wird (s.o.) als vergewaltigung der eva ausgelegt.
er vergewaltigt eva nicht und vergewaltigt sie dadurch wegen mangel
an mitgefühl (s.o.) und unterdrückung der triebe.
gott sei dank, hat er nie darüber gesprochen, sonst hätte er
'sexuelle belästigung' auch noch auf dem hals ... ;-)
Genau das ist das Problem. Mann und Frau sprechen eine unterschiedliche
Sprache. Bis heute stecken Mann und Frau im Münchhausentrilemma fest.
Post by hermann07
h
Matthias Voss
2007-08-20 19:52:51 UTC
Permalink
Post by Dietmar Hilsebein
Post by hermann07
B) die frau des neandertalers war alle paar tage ungehorsam oder
störrisch oder aufmüpfig ...
der neandertaler macht kurzen prozess und vergewaltigt sie,
damit wieder ein paar tage 'ruhe' war ...
das ganze spiel hat sich für beide seiten bewährt und wiederholte
sich regelmäßig ...
Das männliche Tier vergewaltigt immer. Schau in die Natur.
Nachgeguckt. Spinnen: Girl eats boy. Es gibt einen
Tiefseefisch, bei dem verwächst das Männchen mit dem
wesentlich größeren Weibchen zu einem Anhängsel.
Post by Dietmar Hilsebein
Das Mitgefühl muß entstanden sein, als der Mensch erkannte, daß er ein
sterbliches Wesen ist. Tiere schließen im Tode ihrer Artgenossen nicht
auf die eigene Sterblichkeit.
Das halte ich im Hinblick auf das Verhalten von einigen
Hunden, Elefanten, afrikanischen Wildhunden für falsch.
Letzere pflegen übrigens ihre Kranken, und ziehen nach deren
Genesung weiter.
Post by Dietmar Hilsebein
Die Stimme Gottes vernahm Adam, wie ein
Tier die Stimme der Natur.
Ziemlicher Kokolores, oder?
Post by Dietmar Hilsebein
Post by hermann07
D) adam vergewaltigte eva indem er sie 'nicht' vergewaltigte,
sehe ich das richtig so ... ?
Das ist scheinbar irgendwie eine Beschreibung der Schnittstelle zwischen
Tier und Menschwerdung. Ich habe die Lampe nicht gehalten...
Nee, der hat nur nen Grund gesucht, um später zu
sublimieren.;-))
Post by Dietmar Hilsebein
Genau das ist das Problem. Mann und Frau sprechen eine unterschiedliche
Sprache. Bis heute stecken Mann und Frau im Münchhausentrilemma fest.
Darum kaufe ich mir jetzt ein Navi. Dann ist Ruh.

Gruß,
Matthias
Dietmar Hilsebein
2007-08-20 20:20:30 UTC
Permalink
Post by Matthias Voss
Post by Dietmar Hilsebein
Post by hermann07
B) die frau des neandertalers war alle paar tage ungehorsam oder
störrisch oder aufmüpfig ...
der neandertaler macht kurzen prozess und vergewaltigt sie,
damit wieder ein paar tage 'ruhe' war ...
das ganze spiel hat sich für beide seiten bewährt und wiederholte
sich regelmäßig ...
Das männliche Tier vergewaltigt immer. Schau in die Natur.
Nachgeguckt. Spinnen: Girl eats boy. Es gibt einen
Tiefseefisch, bei dem verwächst das Männchen mit dem
wesentlich größeren Weibchen zu einem Anhängsel.
Aber erst nach der Begattung.
Post by Matthias Voss
Post by Dietmar Hilsebein
Das Mitgefühl muß entstanden sein, als der Mensch erkannte, daß er
ein sterbliches Wesen ist. Tiere schließen im Tode ihrer Artgenossen
nicht auf die eigene Sterblichkeit.
Das halte ich im Hinblick auf das Verhalten von einigen
Hunden, Elefanten, afrikanischen Wildhunden für falsch.
Letzere pflegen übrigens ihre Kranken, und ziehen nach deren
Genesung weiter.
Bei Elefanten weiß ich, daß sie den Leichnam eines Artgenossen mit dem
Rüssel befühlen, aber zur Erkenntnis im kantschem Sinne ist ein Tier
nicht befähigt, denn das setzt die Vernunft als Ausgang voraus. Also in
dem der Mensch seinen eigenen Willen beFRAGT! Deshalb kann der Mensch
sich gegen die eigene Triebnatur entscheiden -das kann das Tier nicht.
Post by Matthias Voss
Post by Dietmar Hilsebein
Die Stimme Gottes vernahm Adam, wie ein
Tier die Stimme der Natur.
Ziemlicher Kokolores, oder?
Du kennst wahrscheinlich den Zusammenhang nicht. Vernehmen ist ein Akt
der Vernunft. Das Tier kann das nur in die eine Richtung! Erst der
Mensch verwendet die Vernunft als Ausgang, indem er zu FRAGEN befähigt
ist. Wer? Wie? Was? Wieso? Weshalb? Warum? -Wer nicht fragt, bleibt
dumm!
Post by Matthias Voss
Post by Dietmar Hilsebein
Post by hermann07
D) adam vergewaltigte eva indem er sie 'nicht' vergewaltigte,
sehe ich das richtig so ... ?
Das ist scheinbar irgendwie eine Beschreibung der Schnittstelle
zwischen Tier und Menschwerdung. Ich habe die Lampe nicht gehalten...
Nee, der hat nur nen Grund gesucht, um später zu
sublimieren.;-))
Post by Dietmar Hilsebein
Genau das ist das Problem. Mann und Frau sprechen eine
unterschiedliche Sprache. Bis heute stecken Mann und Frau im
Münchhausentrilemma fest.
Darum kaufe ich mir jetzt ein Navi. Dann ist Ruh.
Gruß,
Matthias
Matthias Voss
2007-08-20 20:30:46 UTC
Permalink
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Matthias Voss
Post by Dietmar Hilsebein
Post by hermann07
B) die frau des neandertalers war alle paar tage ungehorsam oder
störrisch oder aufmüpfig ...
der neandertaler macht kurzen prozess und vergewaltigt sie,
damit wieder ein paar tage 'ruhe' war ...
das ganze spiel hat sich für beide seiten bewährt und wiederholte
sich regelmäßig ...
Das männliche Tier vergewaltigt immer. Schau in die Natur.
Nachgeguckt. Spinnen: Girl eats boy. Es gibt einen
Tiefseefisch, bei dem verwächst das Männchen mit dem
wesentlich größeren Weibchen zu einem Anhängsel.
Aber erst nach der Begattung.
Post by Matthias Voss
Post by Dietmar Hilsebein
Das Mitgefühl muß entstanden sein, als der Mensch erkannte, daß er
ein sterbliches Wesen ist. Tiere schließen im Tode ihrer Artgenossen
nicht auf die eigene Sterblichkeit.
Das halte ich im Hinblick auf das Verhalten von einigen
Hunden, Elefanten, afrikanischen Wildhunden für falsch.
Letzere pflegen übrigens ihre Kranken, und ziehen nach deren
Genesung weiter.
Bei Elefanten weiß ich, daß sie den Leichnam eines Artgenossen mit dem
Rüssel befühlen, aber zur Erkenntnis im kantschem Sinne ist ein Tier
nicht befähigt, denn das setzt die Vernunft als Ausgang voraus. Also in
dem der Mensch seinen eigenen Willen beFRAGT! Deshalb kann der Mensch
sich gegen die eigene Triebnatur entscheiden -das kann das Tier nicht.
Achso. Weil der Elefant kein Mensch ist, kann er nicht
seinen Willen befragen. Einleuchtend....
Äh, wie geht das eigentlich? Meinst du vielleicht einfach
sowas wie überlegen? Was mach ich als nächstes, und so?
Zahnwale sind übrigens in der Lage, in Gefangenschaft
Selbstmord zu begehen. Zahnwale sind Tiere.
Also ist deine Argumentation haltlos und speziesistischer BS.
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Matthias Voss
Post by Dietmar Hilsebein
Die Stimme Gottes vernahm Adam, wie ein
Tier die Stimme der Natur.
Ziemlicher Kokolores, oder?
Du kennst wahrscheinlich den Zusammenhang nicht. Vernehmen ist ein Akt
der Vernunft. Das Tier kann das nur in die eine Richtung! Erst der
Mensch verwendet die Vernunft als Ausgang, indem er zu FRAGEN befähigt
ist. Wer? Wie? Was? Wieso? Weshalb? Warum? -Wer nicht fragt, bleibt dumm!
Ich möchte jetzt lieber nicht sagen, was der bleibt, der
verallgemeinert. Das Tier.... nuff said.

Gruß,
Matthias
Dietmar Hilsebein
2007-08-21 03:22:26 UTC
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Post by Matthias Voss
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Matthias Voss
Post by Dietmar Hilsebein
Post by hermann07
B) die frau des neandertalers war alle paar tage ungehorsam oder
störrisch oder aufmüpfig ...
der neandertaler macht kurzen prozess und vergewaltigt sie,
damit wieder ein paar tage 'ruhe' war ...
das ganze spiel hat sich für beide seiten bewährt und wiederholte
sich regelmäßig ...
Das männliche Tier vergewaltigt immer. Schau in die Natur.
Nachgeguckt. Spinnen: Girl eats boy. Es gibt einen
Tiefseefisch, bei dem verwächst das Männchen mit dem
wesentlich größeren Weibchen zu einem Anhängsel.
Aber erst nach der Begattung.
Post by Matthias Voss
Post by Dietmar Hilsebein
Das Mitgefühl muß entstanden sein, als der Mensch erkannte, daß er
ein sterbliches Wesen ist. Tiere schließen im Tode ihrer
Artgenossen nicht auf die eigene Sterblichkeit.
Das halte ich im Hinblick auf das Verhalten von einigen
Hunden, Elefanten, afrikanischen Wildhunden für falsch.
Letzere pflegen übrigens ihre Kranken, und ziehen nach deren
Genesung weiter.
Bei Elefanten weiß ich, daß sie den Leichnam eines Artgenossen mit
dem Rüssel befühlen, aber zur Erkenntnis im kantschem Sinne ist ein
Tier nicht befähigt, denn das setzt die Vernunft als Ausgang voraus.
Also in dem der Mensch seinen eigenen Willen beFRAGT! Deshalb kann
der Mensch sich gegen die eigene Triebnatur entscheiden -das kann
das Tier nicht.
Achso. Weil der Elefant kein Mensch ist, kann er nicht
seinen Willen befragen. Einleuchtend....
Äh, wie geht das eigentlich? Meinst du vielleicht einfach
sowas wie überlegen? Was mach ich als nächstes, und so?
Zahnwale sind übrigens in der Lage, in Gefangenschaft
Selbstmord zu begehen. Zahnwale sind Tiere.
Also ist deine Argumentation haltlos und speziesistischer BS.
Richtig, da der Wille (Triebnatur) immer nach der Erweiterung seiner
Möglichkeiten strebt (siehe de.sci. Philosophie)
Selbstmord ist aber keine Lösung. Übrigens: Schon herausgefunden, was
der "Baum der Erkenntnis" ist?
Post by Matthias Voss
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Matthias Voss
Post by Dietmar Hilsebein
Die Stimme Gottes vernahm Adam, wie ein
Tier die Stimme der Natur.
Ziemlicher Kokolores, oder?
Du kennst wahrscheinlich den Zusammenhang nicht. Vernehmen ist ein
Akt der Vernunft. Das Tier kann das nur in die eine Richtung! Erst
der Mensch verwendet die Vernunft als Ausgang, indem er zu FRAGEN
befähigt ist. Wer? Wie? Was? Wieso? Weshalb? Warum? -Wer nicht
fragt, bleibt dumm!
Ich möchte jetzt lieber nicht sagen, was der bleibt, der
verallgemeinert. Das Tier.... nuff said.
Ach, ich bin da locker...
Post by Matthias Voss
Gruß,
Matthias
Dietmar Hilsebein
2007-08-21 03:31:05 UTC
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Post by Dietmar Hilsebein
Post by Matthias Voss
Ich möchte jetzt lieber nicht sagen, was der bleibt, der
verallgemeinert. Das Tier.... nuff said.
Ach, ich bin da locker...
nuff ist keine Frage, sondern eine Antwort auf die Stimme der
Natur! -hatte ich ganz vergessen...
Matthias Voss
2007-08-21 11:11:46 UTC
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Post by Dietmar Hilsebein
Post by Matthias Voss
Achso. Weil der Elefant kein Mensch ist, kann er nicht
seinen Willen befragen. Einleuchtend....
Äh, wie geht das eigentlich? Meinst du vielleicht einfach
sowas wie überlegen? Was mach ich als nächstes, und so?
Zahnwale sind übrigens in der Lage, in Gefangenschaft
Selbstmord zu begehen. Zahnwale sind Tiere.
Also ist deine Argumentation haltlos und speziesistischer BS.
Richtig, da der Wille (Triebnatur) immer nach der Erweiterung seiner
Möglichkeiten strebt (siehe de.sci. Philosophie)
Selbstmord ist aber keine Lösung. Übrigens: Schon herausgefunden, was
der "Baum der Erkenntnis" ist?
Strebt nun der Wille nach Lösung?
Oder sit Selbstmord eine Erweiterung der Möglichkeiten?
Oder könnte es sein, dass beides nichts miteinander zu tun hat?

Klar. Alle wollen wissen, woher die kleinen Kinder
herkommen. Lehmkloß oder Pollen.

Gruß,
Matthias
Dietmar Hilsebein
2007-08-21 17:14:10 UTC
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Post by Matthias Voss
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Matthias Voss
Achso. Weil der Elefant kein Mensch ist, kann er nicht
seinen Willen befragen. Einleuchtend....
Äh, wie geht das eigentlich? Meinst du vielleicht einfach
sowas wie überlegen? Was mach ich als nächstes, und so?
Zahnwale sind übrigens in der Lage, in Gefangenschaft
Selbstmord zu begehen. Zahnwale sind Tiere.
Also ist deine Argumentation haltlos und speziesistischer BS.
Richtig, da der Wille (Triebnatur) immer nach der Erweiterung seiner
Möglichkeiten strebt (siehe de.sci. Philosophie)
Selbstmord ist aber keine Lösung. Übrigens: Schon herausgefunden, was
der "Baum der Erkenntnis" ist?
Strebt nun der Wille nach Lösung?
Oder sit Selbstmord eine Erweiterung der Möglichkeiten?
Oder könnte es sein, dass beides nichts miteinander zu tun hat?
Der Wille ist insofern zielgerichtet (bitte nicht mit Willkür
verwechseln, denn das sind Willensmotive) als daß er durch Einheit eine
Erweiterung seiner Möglichkeiten sucht.
Selbstmord ist keine Erweiterung, da der Wille sich neu manifestiert,
Schopenhauer hat da klargesehen.
Post by Matthias Voss
Klar. Alle wollen wissen, woher die kleinen Kinder
herkommen. Lehmkloß oder Pollen.
Ich will das zunächst nicht wissen, mir geht es um die Einheit von Wille
und Vernunft.
Post by Matthias Voss
Gruß,
Matthias
Matthias Voss
2007-08-21 21:33:55 UTC
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Post by Dietmar Hilsebein
Der Wille ist insofern zielgerichtet (bitte nicht mit Willkür
verwechseln, denn das sind Willensmotive) als daß er durch Einheit eine
Erweiterung seiner Möglichkeiten sucht.
Einheit im Lessingschen Monadensinne?
Post by Dietmar Hilsebein
Selbstmord ist keine Erweiterung, da der Wille sich neu manifestiert,
Schopenhauer hat da klargesehen.
Sozusagen Reset.
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Matthias Voss
Klar. Alle wollen wissen, woher die kleinen Kinder
herkommen. Lehmkloß oder Pollen.
Ich will das zunächst nicht wissen, mir geht es um die Einheit von Wille
und Vernunft.
Wie, wenn du nun den Trotz einbeziehen müsstest?
3Unbekannte, 2 Gleichungen?

Gruß,
Matthias
Matthias Voss
2007-08-21 21:36:32 UTC
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Post by Matthias Voss
Post by Dietmar Hilsebein
Der Wille ist insofern zielgerichtet (bitte nicht mit Willkür
verwechseln, denn das sind Willensmotive) als daß er durch Einheit
eine Erweiterung seiner Möglichkeiten sucht.
Einheit im Lessingschen Monadensinne?
Keks.Tschuldigung, Leibniz.
Dietmar Hilsebein
2007-08-22 03:41:46 UTC
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Post by Matthias Voss
Post by Matthias Voss
Post by Dietmar Hilsebein
Der Wille ist insofern zielgerichtet (bitte nicht mit Willkür
verwechseln, denn das sind Willensmotive) als daß er durch Einheit
eine Erweiterung seiner Möglichkeiten sucht.
Einheit im Lessingschen Monadensinne?
Keks.Tschuldigung, Leibniz.
Die Weltformel ist dreiteilig. Sie heißt Wille + Mitgefühl + Vernunft =
Erkenntnis.
Heinz Blüml
2007-08-22 04:46:33 UTC
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Post by Dietmar Hilsebein
Die Weltformel ist dreiteilig. Sie heißt Wille + Mitgefühl + Vernunft =
Erkenntnis.
Wenn dem so wäre - nicht dass es nicht vernünftig klingen würde,
allein die Wirklichkeit weiss nix davon - dann könne diese Welt nie
entstanden sein.
Denn speziell beim Mitgefühl, aber auch bei der Vernunft hapert es
praktisch bei allen "Schöpfergöttern".
Und auch bei so gut wie allen massgeblichen Menschen.
Du könntest bestenfalls von einer Welt-Wunsch-Formel reden.

h
Dietmar Hilsebein
2007-08-22 04:49:48 UTC
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Post by Heinz Blüml
Post by Dietmar Hilsebein
Die Weltformel ist dreiteilig. Sie heißt Wille + Mitgefühl +
Vernunft = Erkenntnis.
Wenn dem so wäre - nicht dass es nicht vernünftig klingen würde,
allein die Wirklichkeit weiss nix davon - dann könne diese Welt nie
entstanden sein.
Denn speziell beim Mitgefühl, aber auch bei der Vernunft hapert es
praktisch bei allen "Schöpfergöttern".
Und auch bei so gut wie allen massgeblichen Menschen.
Du könntest bestenfalls von einer Welt-Wunsch-Formel reden.
Die Welt läßt sich auf einen einzigen Begriff reduzieren und der heißt:
Mißverständnis.
Heinz Blüml
2007-08-22 05:47:13 UTC
Permalink
Post by Dietmar Hilsebein
Mißverständnis.
Du könntest das genausogut auf einen Punkt (ohne Inhalt) reduzieren.
Oder auf Sterben
oder auf Selbstsucht
oder auf...
...
...


Alle diese Reduktionen wären nicht falsch.
Aber wozu wären sie nützlich?

Deine Reduktion wäre in sich schon absurd, denn du hättest ja deine
Reduktion mißverstanden, oder wäre das eine (die einzige?) Ausnahme?

h
Dietmar Hilsebein
2007-08-22 05:53:51 UTC
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Post by Heinz Blüml
Post by Dietmar Hilsebein
Die Welt läßt sich auf einen einzigen Begriff reduzieren und der
heißt: Mißverständnis.
Du könntest das genausogut auf einen Punkt (ohne Inhalt) reduzieren.
Oder auf Sterben
oder auf Selbstsucht
oder auf...
...
...
Alle diese Reduktionen wären nicht falsch.
Aber wozu wären sie nützlich?
Deine Reduktion wäre in sich schon absurd, denn du hättest ja deine
Reduktion mißverstanden, oder wäre das eine (die einzige?) Ausnahme?
Begriffe ohne Anschauung sind leer, Anschauung ohne Begriffe sind blind
(Kant, KdrV)
Dexter Theroux
2007-08-22 06:25:04 UTC
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Post by Dietmar Hilsebein
Begriffe ohne Anschauung sind leer, Anschauung ohne Begriffe sind blind
(Kant, KdrV)
und manche Köpfe hohl ...(Quelle habe ich gerade nicht zur Hand)
Dietmar Hilsebein
2007-08-22 07:11:40 UTC
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Post by Dexter Theroux
Post by Dietmar Hilsebein
Begriffe ohne Anschauung sind leer, Anschauung ohne Begriffe sind
blind (Kant, KdrV)
und manche Köpfe hohl ...(Quelle habe ich gerade nicht zur Hand)
Nichts entsteht ohne Erkenntnis. Daß Kant mit der kopernikanischen Wende
in der Metaphysik Recht hat, ist anschaulich. Ohne Erkenntnis, gäbe es
keine Atombombe. Atom heißt: nicht teilbar. Dies wurde geglaubt, bis ein
Zweifel aufkam. Die Atombombe aber ist existent.
Heinz Blüml
2007-08-22 07:12:27 UTC
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Post by Dietmar Hilsebein
Post by Heinz Blüml
Post by Dietmar Hilsebein
Die Welt läßt sich auf einen einzigen Begriff reduzieren und der
heißt: Mißverständnis.
Du könntest das genausogut auf einen Punkt (ohne Inhalt) reduzieren.
Oder auf Sterben
oder auf Selbstsucht
oder auf...
...
...
Alle diese Reduktionen wären nicht falsch.
Aber wozu wären sie nützlich?
Deine Reduktion wäre in sich schon absurd, denn du hättest ja deine
Reduktion mißverstanden, oder wäre das eine (die einzige?) Ausnahme?
Begriffe ohne Anschauung sind leer, Anschauung ohne Begriffe sind blind
(Kant, KdrV)
Begriffe die nur der Anschauung (Selbstbefriedigung) dienen, sind
impotent. (hb)

h
hermann07
2007-08-22 12:20:27 UTC
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Post by Dietmar Hilsebein
Post by Heinz Blüml
Post by Dietmar Hilsebein
Die Weltformel ist dreiteilig. Sie heißt Wille + Mitgefühl +
Vernunft = Erkenntnis.
Wenn dem so wäre - nicht dass es nicht vernünftig klingen würde,
allein die Wirklichkeit weiss nix davon - dann könne diese Welt nie
entstanden sein.
Denn speziell beim Mitgefühl, aber auch bei der Vernunft hapert es
praktisch bei allen "Schöpfergöttern".
Und auch bei so gut wie allen massgeblichen Menschen.
Du könntest bestenfalls von einer Welt-Wunsch-Formel reden.
Mißverständnis.
<
<
schon in der bibel ist zu finden - 'aus mangel an verständnis geht mein
volk zu grunde' - damit war alt-israel gemeint ...

mangel an verständnis würde ich mit 'dummheit' übersetzen,
aber wenn man großzügig ist, kann man es auch mit missverständnis
übersetzen, kommt auf das selbe raus und beides ist nichts neues
mehr ...
Dietmar Hilsebein
2007-08-22 17:58:57 UTC
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Post by hermann07
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Heinz Blüml
Post by Dietmar Hilsebein
Die Weltformel ist dreiteilig. Sie heißt Wille + Mitgefühl +
Vernunft = Erkenntnis.
Wenn dem so wäre - nicht dass es nicht vernünftig klingen würde,
allein die Wirklichkeit weiss nix davon - dann könne diese Welt nie
entstanden sein.
Denn speziell beim Mitgefühl, aber auch bei der Vernunft hapert es
praktisch bei allen "Schöpfergöttern".
Und auch bei so gut wie allen massgeblichen Menschen.
Du könntest bestenfalls von einer Welt-Wunsch-Formel reden.
Die Welt läßt sich auf einen einzigen Begriff reduzieren und der
heißt: Mißverständnis.
<
<
schon in der bibel ist zu finden - 'aus mangel an verständnis geht
mein volk zu grunde' - damit war alt-israel gemeint ...
mangel an verständnis würde ich mit 'dummheit' übersetzen,
aber wenn man großzügig ist, kann man es auch mit missverständnis
übersetzen, kommt auf das selbe raus und beides ist nichts neues
mehr ...
Es gibt nichts Neues unter der Sonne, nur die Auswahl der Willensmotive
sind beliebig. Den "roten Faden" zu finden, darin sehe ich eine Lösung.
hermann07
2007-08-23 04:17:39 UTC
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Post by Dietmar Hilsebein
Post by hermann07
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Heinz Blüml
Post by Dietmar Hilsebein
Die Weltformel ist dreiteilig. Sie heißt Wille + Mitgefühl +
Vernunft = Erkenntnis.
Wenn dem so wäre - nicht dass es nicht vernünftig klingen würde,
allein die Wirklichkeit weiss nix davon - dann könne diese Welt nie
entstanden sein.
Denn speziell beim Mitgefühl, aber auch bei der Vernunft hapert es
praktisch bei allen "Schöpfergöttern".
Und auch bei so gut wie allen massgeblichen Menschen.
Du könntest bestenfalls von einer Welt-Wunsch-Formel reden.
Die Welt läßt sich auf einen einzigen Begriff reduzieren und der
heißt: Mißverständnis.
<
<
schon in der bibel ist zu finden - 'aus mangel an verständnis geht
mein volk zu grunde' - damit war alt-israel gemeint ...
mangel an verständnis würde ich mit 'dummheit' übersetzen,
aber wenn man großzügig ist, kann man es auch mit missverständnis
übersetzen, kommt auf das selbe raus und beides ist nichts neues
mehr ...
Es gibt nichts Neues unter der Sonne, nur die Auswahl der Willensmotive
sind beliebig. Den "roten Faden" zu finden, darin sehe ich eine Lösung.
<
<
der zieht sich quer durch die ganze bibel,
das ist ja das besondere daean ...
hermann07
2007-08-22 12:22:53 UTC
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Post by Dietmar Hilsebein
Post by Matthias Voss
Post by Matthias Voss
Post by Dietmar Hilsebein
Der Wille ist insofern zielgerichtet (bitte nicht mit Willkür
verwechseln, denn das sind Willensmotive) als daß er durch Einheit
eine Erweiterung seiner Möglichkeiten sucht.
Einheit im Lessingschen Monadensinne?
Keks.Tschuldigung, Leibniz.
Die Weltformel ist dreiteilig. Sie heißt Wille + Mitgefühl + Vernunft =
Erkenntnis.
<
<
soll das der anfang einer neuen religion werden ... ?
wünsche jedenfalls viel vergnügen mit der neuen weltformel ...

h
Dietmar Hilsebein
2007-08-22 17:34:06 UTC
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Post by hermann07
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Matthias Voss
Post by Matthias Voss
Post by Dietmar Hilsebein
Der Wille ist insofern zielgerichtet (bitte nicht mit Willkür
verwechseln, denn das sind Willensmotive) als daß er durch Einheit
eine Erweiterung seiner Möglichkeiten sucht.
Einheit im Lessingschen Monadensinne?
Keks.Tschuldigung, Leibniz.
Die Weltformel ist dreiteilig. Sie heißt Wille + Mitgefühl +
Vernunft = Erkenntnis.
<
<
soll das der anfang einer neuen religion werden ... ?
wünsche jedenfalls viel vergnügen mit der neuen weltformel ...
Danke, wie gesagt: wenn dich deine 26 Thesen befreit haben, ist nichts
dagegen zu sagen. Religion ist Glaube, mir geht es um Erkenntnis.
hermann07
2007-08-23 04:14:08 UTC
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Post by Dietmar Hilsebein
Post by hermann07
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Matthias Voss
Post by Matthias Voss
Post by Dietmar Hilsebein
Der Wille ist insofern zielgerichtet (bitte nicht mit Willkür
verwechseln, denn das sind Willensmotive) als daß er durch Einheit
eine Erweiterung seiner Möglichkeiten sucht.
Einheit im Lessingschen Monadensinne?
Keks.Tschuldigung, Leibniz.
Die Weltformel ist dreiteilig. Sie heißt Wille + Mitgefühl +
Vernunft = Erkenntnis.
<
<
soll das der anfang einer neuen religion werden ... ?
wünsche jedenfalls viel vergnügen mit der neuen weltformel ...
Danke, wie gesagt: wenn dich deine 26 Thesen befreit haben, ist nichts
dagegen zu sagen. Religion ist Glaube, mir geht es um Erkenntnis.
<
<
dagegen wäre nichts zu sagen, aber diese o.a. formel bringt nicht viel,
das riecht nach religionsähnlichen erkenntnissen ...
Dietmar Hilsebein
2007-08-23 05:11:46 UTC
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Post by hermann07
Post by Dietmar Hilsebein
Post by hermann07
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Matthias Voss
Post by Matthias Voss
Post by Dietmar Hilsebein
Der Wille ist insofern zielgerichtet (bitte nicht mit Willkür
verwechseln, denn das sind Willensmotive) als daß er durch
Einheit eine Erweiterung seiner Möglichkeiten sucht.
Einheit im Lessingschen Monadensinne?
Keks.Tschuldigung, Leibniz.
Die Weltformel ist dreiteilig. Sie heißt Wille + Mitgefühl +
Vernunft = Erkenntnis.
<
<
soll das der anfang einer neuen religion werden ... ?
wünsche jedenfalls viel vergnügen mit der neuen weltformel ...
Danke, wie gesagt: wenn dich deine 26 Thesen befreit haben, ist
nichts dagegen zu sagen. Religion ist Glaube, mir geht es um
Erkenntnis.
<
<
dagegen wäre nichts zu sagen, aber diese o.a. formel bringt nicht
viel, das riecht nach religionsähnlichen erkenntnissen ...
Du hast Recht. Da ich mich mit Philosophie beschäftigte, kam ich
irgendwann an einen Punkt, wo ich für mich Klarheit hatte. Das Problem
ist, daß mit der Euphorie sich schnell der Kopf vom Rumpf trennt. Auf
die Art ist natürlich keine Verständigung möglich. Philosophie und
Psychologie müssen Hand in Hand gehen.
hermann07
2007-08-23 05:25:24 UTC
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Post by Dietmar Hilsebein
Post by hermann07
<
...
Post by Dietmar Hilsebein
Post by hermann07
<
dagegen wäre nichts zu sagen, aber diese o.a. formel bringt nicht
viel, das riecht nach religionsähnlichen erkenntnissen ...
Du hast Recht. Da ich mich mit Philosophie beschäftigte, kam ich
irgendwann an einen Punkt, wo ich für mich Klarheit hatte. Das Problem
ist, daß mit der Euphorie sich schnell der Kopf vom Rumpf trennt. Auf die
Art ist natürlich keine Verständigung möglich. Philosophie und
Psychologie müssen Hand in Hand gehen.
<
<
mag sein, aber ich befasse mich nicht damit.
das sind die gleichen 'bunten vögel' wie die religions-fanatiker.

ich kriege immer migräne, wenn ich mit einem länger als
5 min. zu tun habe ...
Dietmar Hilsebein
2007-08-23 05:30:21 UTC
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Post by hermann07
Post by Dietmar Hilsebein
Post by hermann07
<
...
Post by Dietmar Hilsebein
Post by hermann07
<
dagegen wäre nichts zu sagen, aber diese o.a. formel bringt nicht
viel, das riecht nach religionsähnlichen erkenntnissen ...
Du hast Recht. Da ich mich mit Philosophie beschäftigte, kam ich
irgendwann an einen Punkt, wo ich für mich Klarheit hatte. Das
Problem ist, daß mit der Euphorie sich schnell der Kopf vom Rumpf
trennt. Auf die Art ist natürlich keine Verständigung möglich.
Philosophie und Psychologie müssen Hand in Hand gehen.
<
<
mag sein, aber ich befasse mich nicht damit.
das sind die gleichen 'bunten vögel' wie die religions-fanatiker.
ich kriege immer migräne, wenn ich mit einem länger als
5 min. zu tun habe ...
:-) verstehe ich gut -ging mir auch immer so...
Heinz Blüml
2007-08-23 05:45:41 UTC
Permalink
Post by Dietmar Hilsebein
Da ich mich mit Philosophie beschäftigte, kam ich
irgendwann an einen Punkt, wo ich für mich Klarheit hatte.
Deine Gewissheiten.
Gratuliere.
Post by Dietmar Hilsebein
Das Problem
ist, daß mit der Euphorie sich schnell der Kopf vom Rumpf trennt.
Dein Problem?
Oder das Problem, "verstanden" zu werden?
(Als Guru unverständlich zu sein?)
Post by Dietmar Hilsebein
Auf die Art ist natürlich keine Verständigung möglich.
Würdest du dir mit deinen Erkenntnissen (vorerst) selber genug sein,
wäre (für dich) alles in bester Ordnung.
Post by Dietmar Hilsebein
Philosophie und Psychologie müssen Hand in Hand gehen.
sagte der Wichtigtuer, der es nicht ertragen kann, ohne Applaus zu
leben;)

h
Dietmar Hilsebein
2007-08-23 05:51:52 UTC
Permalink
Post by Heinz Blüml
Post by Dietmar Hilsebein
Da ich mich mit Philosophie beschäftigte, kam ich
irgendwann an einen Punkt, wo ich für mich Klarheit hatte.
Deine Gewissheiten.
Gratuliere.
Klarheit ist keine Gewißheit. Der Mensch ist ein lernendes Wesen,
solange er lebt.
Post by Heinz Blüml
Post by Dietmar Hilsebein
Das Problem
ist, daß mit der Euphorie sich schnell der Kopf vom Rumpf trennt.
Dein Problem?
Oder das Problem, "verstanden" zu werden?
(Als Guru unverständlich zu sein?)
Gurus glauben an das, was sie glauben verstanden zu haben.
Post by Heinz Blüml
Post by Dietmar Hilsebein
Auf die Art ist natürlich keine Verständigung möglich.
Würdest du dir mit deinen Erkenntnissen (vorerst) selber genug sein,
wäre (für dich) alles in bester Ordnung.
Der Mensch ist nicht dafür bestimmt, im Elfenbeinturm zu hausen. Er muß
sich der Kritik stellen.
Post by Heinz Blüml
Post by Dietmar Hilsebein
Philosophie und Psychologie müssen Hand in Hand gehen.
sagte der Wichtigtuer, der es nicht ertragen kann, ohne Applaus zu
leben;)
Würde ich dem Willen zur Macht noch anhängen, wie einst Nietzsche
anhing, würde ich dir Recht geben.
Heinz Blüml
2007-08-23 06:10:59 UTC
Permalink
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Heinz Blüml
Deine Gewissheiten.
Gratuliere.
Klarheit ist keine Gewißheit. Der Mensch ist ein lernendes Wesen,
solange er lebt.
Wenn man seine Gewissheiten nicht annehmen kann, wird man nie (in
Worten: n-i-e) ankommen.
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Heinz Blüml
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Das Problem
ist, daß mit der Euphorie sich schnell der Kopf vom Rumpf trennt.
Dein Problem?
Oder das Problem, "verstanden" zu werden?
(Als Guru unverständlich zu sein?)
Gurus glauben an das, was sie glauben verstanden zu haben.
Da irrst du gewaltig.
Gurus werden von Glaubenssüchtigen "gemacht", die sich an eine Person
anhängen/aufdrängen.
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Heinz Blüml
Würdest du dir mit deinen Erkenntnissen (vorerst) selber genug sein,
wäre (für dich) alles in bester Ordnung.
Der Mensch ist nicht dafür bestimmt, im Elfenbeinturm zu hausen. Er muß
sich der Kritik stellen.
Eine nicht besonders gute Ausrede für den (emotionalen, der
Willensfreiheit nicht zugänglichen) Zwang, sich wichtig zu machen.
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Heinz Blüml
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Philosophie und Psychologie müssen Hand in Hand gehen.
sagte der Wichtigtuer, der es nicht ertragen kann, ohne Applaus zu
leben;)
Würde ich dem Willen zur Macht noch anhängen, wie einst Nietzsche
anhing, würde ich dir Recht geben.
Der Wille wäre ja (noch) da...
Wollen täten wir schon mögen, aber dürfen haben wir uns nicht getraut.

(Du hast ganz einfach Schiss vor den Konsequenzen, die Machtausübung
immer mit sich bringt, ob man will oder nicht)

h
Dietmar Hilsebein
2007-08-23 06:20:25 UTC
Permalink
Post by Heinz Blüml
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Heinz Blüml
Deine Gewissheiten.
Gratuliere.
Klarheit ist keine Gewißheit. Der Mensch ist ein lernendes Wesen,
solange er lebt.
Wenn man seine Gewissheiten nicht annehmen kann, wird man nie (in
Worten: n-i-e) ankommen.
Vorläufige Gewißheiten, kann man annehmen, aber es ist unredlich, von
der Gewißheit zu sprechen.
Post by Heinz Blüml
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Heinz Blüml
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Das Problem
ist, daß mit der Euphorie sich schnell der Kopf vom Rumpf trennt.
Dein Problem?
Oder das Problem, "verstanden" zu werden?
(Als Guru unverständlich zu sein?)
Gurus glauben an das, was sie glauben verstanden zu haben.
Da irrst du gewaltig.
Gurus werden von Glaubenssüchtigen "gemacht", die sich an eine Person
anhängen/aufdrängen.
Auch das. Deshalb: Was liegt am Glauben?
Post by Heinz Blüml
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Heinz Blüml
Würdest du dir mit deinen Erkenntnissen (vorerst) selber genug sein,
wäre (für dich) alles in bester Ordnung.
Der Mensch ist nicht dafür bestimmt, im Elfenbeinturm zu hausen. Er
muß sich der Kritik stellen.
Eine nicht besonders gute Ausrede für den (emotionalen, der
Willensfreiheit nicht zugänglichen) Zwang, sich wichtig zu machen.
Der Wille mag sich in seiner Möglichkeit, die ihm gegeben ist, frei
nennen. Zwang zur Wichtigkeit, nenne ich den Willen zur Macht. Damit ist
der Wille im Rahmen seiner Möglichkeiten beschränkter als in der Einheit
mit der Vernunft.
Post by Heinz Blüml
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Heinz Blüml
Post by Karl-Heinz Aschenbach
Philosophie und Psychologie müssen Hand in Hand gehen.
sagte der Wichtigtuer, der es nicht ertragen kann, ohne Applaus zu
leben;)
Würde ich dem Willen zur Macht noch anhängen, wie einst Nietzsche
anhing, würde ich dir Recht geben.
Der Wille wäre ja (noch) da...
Wollen täten wir schon mögen, aber dürfen haben wir uns nicht getraut.
Der Wille zur Macht war ein notwendiger Durchgang zum Willen zur
Vernunft. Ohne Macht bleibt der Wille gefangen in der Moral und
unterwirft sich dem Gesetz.
Post by Heinz Blüml
(Du hast ganz einfach Schiss vor den Konsequenzen, die Machtausübung
immer mit sich bringt, ob man will oder nicht)
h
Heinz Blüml
2007-08-23 07:19:49 UTC
Permalink
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Heinz Blüml
Wenn man seine Gewissheiten nicht annehmen kann, wird man nie (in
Worten: n-i-e) ankommen.
Vorläufige Gewißheiten, kann man annehmen, aber es ist unredlich, von
der Gewißheit zu sprechen.
Bedenke (das kommt von denken, eigene Schlussfolgerungen ziehen), das
Leben ist ein Spiel, du bist ein Spieler in diesem Spiel.
Und du musst deshalb (für dich) selber entscheiden, was Sache ist.
Wenn du das dir nicht getraust, wirst du immer Sklave (deiner eigenen
Feigheit) bleiben.
Wenn dein "Selbstvertrauen" Selbstgewissheit nicht zulässt, dan
solltest du daran arbeiten.
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Heinz Blüml
Gurus werden von Glaubenssüchtigen "gemacht", die sich an eine Person
anhängen/aufdrängen.
Auch das. Deshalb: Was liegt am Glauben?
Infantile, unselbständige, auf anderer Leute fixierte Suchende (du
darfst dich ruhig ein bisserl angesprochen fühlen, dein Guru ist Kant)
wollen unbedingt jemanden, der für sie denkt, Entscheidungen trifft.
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Heinz Blüml
Post by Dietmar Hilsebein
Der Mensch ist nicht dafür bestimmt, im Elfenbeinturm zu hausen. Er
muß sich der Kritik stellen.
Eine nicht besonders gute Ausrede für den (emotionalen, der
Willensfreiheit nicht zugänglichen) Zwang, sich wichtig zu machen.
Der Wille mag sich in seiner Möglichkeit, die ihm gegeben ist, frei
nennen.
Oder sich eine automatische Handbremse einbauen, wie du es tust.
Post by Dietmar Hilsebein
Zwang zur Wichtigkeit, nenne ich den Willen zur Macht.
Ja.
Das ist Machtstreben mit Handbremse.
Post by Dietmar Hilsebein
Damit ist
der Wille im Rahmen seiner Möglichkeiten beschränkter als in der Einheit
mit der Vernunft.
Wenn die emotionale Handbremse gezogen bleibt, gibts Eiertänze ohne
Ende und ohne Sinn.
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Heinz Blüml
Der Wille wäre ja (noch) da...
Wollen täten wir schon mögen, aber dürfen haben wir uns nicht getraut.
Der Wille zur Macht war ein notwendiger Durchgang zum Willen zur
Vernunft. Ohne Macht bleibt der Wille gefangen in der Moral und
unterwirft sich dem Gesetz.
Du scheisnt eine ziemlich perverse Vorstellung von Macht zu haben.
Macht:
Gesamtheit der Kräfte und Mittel die jemanden oder einer Sache
gegenüber anderen zur Verfügung stehen
Befugnis, Freiheit, über jemanden oder über etwas zu bestimmen
(auch über den eigenen Willen hb)

Macht, der Wille zur Macht, ist die Grundlage jeder Autonomie.
Wer davor Schiss hat, bleibt ewig Sklave.

h
Dietmar Hilsebein
2007-08-23 07:30:11 UTC
Permalink
Post by Heinz Blüml
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Heinz Blüml
Wenn man seine Gewissheiten nicht annehmen kann, wird man nie (in
Worten: n-i-e) ankommen.
Vorläufige Gewißheiten, kann man annehmen, aber es ist unredlich, von
der Gewißheit zu sprechen.
Bedenke (das kommt von denken, eigene Schlussfolgerungen ziehen), das
Leben ist ein Spiel, du bist ein Spieler in diesem Spiel.
Und du musst deshalb (für dich) selber entscheiden, was Sache ist.
Wenn du das dir nicht getraust, wirst du immer Sklave (deiner eigenen
Feigheit) bleiben.
Wenn dein "Selbstvertrauen" Selbstgewissheit nicht zulässt, dan
solltest du daran arbeiten.
siehe Heinz Blüml, dessen Selbstgewißheit auf dem Geist Nietzsches
basiert und ihn nicht loslassen kann.
Post by Heinz Blüml
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Heinz Blüml
Gurus werden von Glaubenssüchtigen "gemacht", die sich an eine
Person anhängen/aufdrängen.
Auch das. Deshalb: Was liegt am Glauben?
Infantile, unselbständige, auf anderer Leute fixierte Suchende (du
darfst dich ruhig ein bisserl angesprochen fühlen, dein Guru ist Kant)
wollen unbedingt jemanden, der für sie denkt, Entscheidungen trifft.
Wäre Kant mein Guru, hätte ich Schopenhauer und Nietzsche abgelehnt.
Post by Heinz Blüml
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Heinz Blüml
Post by Dietmar Hilsebein
Der Mensch ist nicht dafür bestimmt, im Elfenbeinturm zu hausen. Er
muß sich der Kritik stellen.
Eine nicht besonders gute Ausrede für den (emotionalen, der
Willensfreiheit nicht zugänglichen) Zwang, sich wichtig zu machen.
Der Wille mag sich in seiner Möglichkeit, die ihm gegeben ist, frei
nennen.
Oder sich eine automatische Handbremse einbauen, wie du es tust.
Das nenne ich Übertragung deiner eigenen Gefühlskälte.
Post by Heinz Blüml
Post by Dietmar Hilsebein
Zwang zur Wichtigkeit, nenne ich den Willen zur Macht.
Ja.
Das ist Machtstreben mit Handbremse.
siehe Heinz Blüml, dessen Handbremse darin besteht, daß er keinen Zugang
zu seinen Gefühlen hat.
Post by Heinz Blüml
Post by Dietmar Hilsebein
Damit ist
der Wille im Rahmen seiner Möglichkeiten beschränkter als in der
Einheit mit der Vernunft.
Wenn die emotionale Handbremse gezogen bleibt, gibts Eiertänze ohne
Ende und ohne Sinn.
siehe Heinz Blüml, der Emotionen für sich ablehnt.
Post by Heinz Blüml
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Heinz Blüml
Der Wille wäre ja (noch) da...
Wollen täten wir schon mögen, aber dürfen haben wir uns nicht getraut.
Der Wille zur Macht war ein notwendiger Durchgang zum Willen zur
Vernunft. Ohne Macht bleibt der Wille gefangen in der Moral und
unterwirft sich dem Gesetz.
Du scheisnt eine ziemlich perverse Vorstellung von Macht zu haben.
Gesamtheit der Kräfte und Mittel die jemanden oder einer Sache
gegenüber anderen zur Verfügung stehen
Befugnis, Freiheit, über jemanden oder über etwas zu bestimmen
(auch über den eigenen Willen hb)
Macht, der Wille zur Macht, ist die Grundlage jeder Autonomie.
Wer davor Schiss hat, bleibt ewig Sklave.
Du bist im Wahn eines Nietzsche gefangen! Deshalb bist du gefangen in
den Gesetzen, die du dir selbst auferlegt hast.
Matthias Voss
2007-08-23 20:42:06 UTC
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Post by Dietmar Hilsebein
Post by Heinz Blüml
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Heinz Blüml
Wenn man seine Gewissheiten nicht annehmen kann, wird man nie (in
Worten: n-i-e) ankommen.
Vorläufige Gewißheiten, kann man annehmen, aber es ist unredlich, von
der Gewißheit zu sprechen.
Bedenke (das kommt von denken, eigene Schlussfolgerungen ziehen), das
Leben ist ein Spiel, du bist ein Spieler in diesem Spiel.
Und du musst deshalb (für dich) selber entscheiden, was Sache ist.
Wenn du das dir nicht getraust, wirst du immer Sklave (deiner eigenen
Feigheit) bleiben.
Wenn dein "Selbstvertrauen" Selbstgewissheit nicht zulässt, dan
solltest du daran arbeiten.
siehe Heinz Blüml, dessen Selbstgewißheit auf dem Geist Nietzsches
basiert und ihn nicht loslassen kann.
Post by Heinz Blüml
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Heinz Blüml
Gurus werden von Glaubenssüchtigen "gemacht", die sich an eine
Person anhängen/aufdrängen.
Auch das. Deshalb: Was liegt am Glauben?
Infantile, unselbständige, auf anderer Leute fixierte Suchende (du
darfst dich ruhig ein bisserl angesprochen fühlen, dein Guru ist Kant)
wollen unbedingt jemanden, der für sie denkt, Entscheidungen trifft.
Wäre Kant mein Guru, hätte ich Schopenhauer und Nietzsche abgelehnt.
Post by Heinz Blüml
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Heinz Blüml
Post by Dietmar Hilsebein
Der Mensch ist nicht dafür bestimmt, im Elfenbeinturm zu hausen. Er
muß sich der Kritik stellen.
Eine nicht besonders gute Ausrede für den (emotionalen, der
Willensfreiheit nicht zugänglichen) Zwang, sich wichtig zu machen.
Der Wille mag sich in seiner Möglichkeit, die ihm gegeben ist, frei
nennen.
Oder sich eine automatische Handbremse einbauen, wie du es tust.
Das nenne ich Übertragung deiner eigenen Gefühlskälte.
Post by Heinz Blüml
Post by Dietmar Hilsebein
Zwang zur Wichtigkeit, nenne ich den Willen zur Macht.
Ja.
Das ist Machtstreben mit Handbremse.
siehe Heinz Blüml, dessen Handbremse darin besteht, daß er keinen Zugang
zu seinen Gefühlen hat.
Post by Heinz Blüml
Post by Dietmar Hilsebein
Damit ist
der Wille im Rahmen seiner Möglichkeiten beschränkter als in der
Einheit mit der Vernunft.
Wenn die emotionale Handbremse gezogen bleibt, gibts Eiertänze ohne
Ende und ohne Sinn.
siehe Heinz Blüml, der Emotionen für sich ablehnt.
Post by Heinz Blüml
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Heinz Blüml
Der Wille wäre ja (noch) da...
Wollen täten wir schon mögen, aber dürfen haben wir uns nicht getraut.
Der Wille zur Macht war ein notwendiger Durchgang zum Willen zur
Vernunft. Ohne Macht bleibt der Wille gefangen in der Moral und
unterwirft sich dem Gesetz.
Du scheisnt eine ziemlich perverse Vorstellung von Macht zu haben.
Gesamtheit der Kräfte und Mittel die jemanden oder einer Sache
gegenüber anderen zur Verfügung stehen
Befugnis, Freiheit, über jemanden oder über etwas zu bestimmen
(auch über den eigenen Willen hb)
Macht, der Wille zur Macht, ist die Grundlage jeder Autonomie.
Wer davor Schiss hat, bleibt ewig Sklave.
Du bist im Wahn eines Nietzsche gefangen! Deshalb bist du gefangen in
den Gesetzen, die du dir selbst auferlegt hast.
Lassma.
Heinz ist woanders gefangen.
Musst mal seinen Code entziffern: Meinungsfreiheit: "Ich
kann dich jetzt im RL leider nicht erwürgen, aber muss jetzt
irgendwas schreiben, weil ich mich ärgere, und dabei
versuchen, cool rüberzukommen.

"Die Welt ist so wie sie ist": Mist, die schreiben alle so
abgehoben, dass es wieder kein Schwein versteht, aber denen
werd ich's, mir kann keiner was, denen gebe ich jetzt was zu
knacken.... Was? Schon 5 Uhr? Wo bleibt denn der Bauer
(Tremel*) mit dem Kraftfutter?

Grüße,
Matthias

*Tschuldigung, das wäre jetzt an Her Man 007

hermann07
2007-08-21 04:19:34 UTC
Permalink
nachdem das ganze hier ziemlich 'abstrakt' wird,
empfehle ich dir meine 26 thesen, die ich schon
lange nicht mehr gesendet habe.

dann hast du wieder 'ruhe und ordnung'
und vergisst deine eigen-konstruktionen.

diese 'innere ruhe' ist wichtig, selbst wenn sie
auf falschen voraussetzungen aufbauen würde.
selbst im islam oder im buddhismus kannst du
zur ruhe kommen, wenn du auf der positiven
seite bleibst.

es macht dir heuzutage sowieso niemand vorschriften,
was ein großer fortschritt gegenüber früheren zeiten ist ...

gruß
h
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Matthias Voss
Post by Dietmar Hilsebein
Post by hermann07
B) die frau des neandertalers war alle paar tage ungehorsam oder
störrisch oder aufmüpfig ...
der neandertaler macht kurzen prozess und vergewaltigt sie,
damit wieder ein paar tage 'ruhe' war ...
das ganze spiel hat sich für beide seiten bewährt und wiederholte
sich regelmäßig ...
Das männliche Tier vergewaltigt immer. Schau in die Natur.
Nachgeguckt. Spinnen: Girl eats boy. Es gibt einen
Tiefseefisch, bei dem verwächst das Männchen mit dem
wesentlich größeren Weibchen zu einem Anhängsel.
Aber erst nach der Begattung.
Post by Matthias Voss
Post by Dietmar Hilsebein
Das Mitgefühl muß entstanden sein, als der Mensch erkannte, daß er
ein sterbliches Wesen ist. Tiere schließen im Tode ihrer Artgenossen
nicht auf die eigene Sterblichkeit.
Das halte ich im Hinblick auf das Verhalten von einigen
Hunden, Elefanten, afrikanischen Wildhunden für falsch.
Letzere pflegen übrigens ihre Kranken, und ziehen nach deren
Genesung weiter.
Bei Elefanten weiß ich, daß sie den Leichnam eines Artgenossen mit dem
Rüssel befühlen, aber zur Erkenntnis im kantschem Sinne ist ein Tier
nicht befähigt, denn das setzt die Vernunft als Ausgang voraus. Also in
dem der Mensch seinen eigenen Willen beFRAGT! Deshalb kann der Mensch
sich gegen die eigene Triebnatur entscheiden -das kann das Tier nicht.
Post by Matthias Voss
Post by Dietmar Hilsebein
Die Stimme Gottes vernahm Adam, wie ein
Tier die Stimme der Natur.
Ziemlicher Kokolores, oder?
Du kennst wahrscheinlich den Zusammenhang nicht. Vernehmen ist ein Akt
der Vernunft. Das Tier kann das nur in die eine Richtung! Erst der Mensch
verwendet die Vernunft als Ausgang, indem er zu FRAGEN befähigt ist. Wer?
Wie? Was? Wieso? Weshalb? Warum? -Wer nicht fragt, bleibt dumm!
Post by Matthias Voss
Post by Dietmar Hilsebein
Post by hermann07
D) adam vergewaltigte eva indem er sie 'nicht' vergewaltigte,
sehe ich das richtig so ... ?
Das ist scheinbar irgendwie eine Beschreibung der Schnittstelle
zwischen Tier und Menschwerdung. Ich habe die Lampe nicht gehalten...
Nee, der hat nur nen Grund gesucht, um später zu
sublimieren.;-))
Post by Dietmar Hilsebein
Genau das ist das Problem. Mann und Frau sprechen eine
unterschiedliche Sprache. Bis heute stecken Mann und Frau im
Münchhausentrilemma fest.
Darum kaufe ich mir jetzt ein Navi. Dann ist Ruh.
Gruß,
Matthias
Heinz Blüml
2007-08-21 05:01:33 UTC
Permalink
Post by hermann07
diese 'innere ruhe' ist wichtig, selbst wenn sie
auf falschen voraussetzungen aufbauen würde.
Sagen wir so, Ruhe kann relativ wichtig sein.
Sie ist nicht _der_ erstrebenswerte Zustand per se.
Post by hermann07
es macht dir heuzutage sowieso niemand vorschriften,
was ein großer fortschritt gegenüber früheren zeiten ist ...
Das sehe ich nicht so.
Denn durch diese "Freiheit" sind Verirrungen sonder Zahl quasi
vorprogrammiert.
Ob eine Verirrung in Freiheit besser ist als das Erreichen eines
Zieles mit strengen Auflagen, wäre für mich nicht so eindeutig.

h
Dexter Theroux
2007-08-21 18:15:15 UTC
Permalink
Post by Heinz Blüml
Post by hermann07
diese 'innere ruhe' ist wichtig, selbst wenn sie
auf falschen voraussetzungen aufbauen würde.
Sagen wir so, Ruhe kann relativ wichtig sein.
Sie ist nicht _der_ erstrebenswerte Zustand per se.
Genau, erst mal diese verwirrenden Gedanken klären ...
Post by Heinz Blüml
Post by hermann07
es macht dir heuzutage sowieso niemand vorschriften,
was ein großer fortschritt gegenüber früheren zeiten ist ...
Das sehe ich nicht so.
Denn durch diese "Freiheit" sind Verirrungen sonder Zahl quasi
vorprogrammiert.
Ob eine Verirrung in Freiheit besser ist als das Erreichen eines
Zieles mit strengen Auflagen, wäre für mich nicht so eindeutig.
Die Möglichkeit einer Auswahl besteht doch ohnehin nicht ...
Dietmar Hilsebein
2007-08-21 17:15:34 UTC
Permalink
Post by hermann07
nachdem das ganze hier ziemlich 'abstrakt' wird,
empfehle ich dir meine 26 thesen, die ich schon
lange nicht mehr gesendet habe.
dann hast du wieder 'ruhe und ordnung'
und vergisst deine eigen-konstruktionen.
diese 'innere ruhe' ist wichtig, selbst wenn sie
auf falschen voraussetzungen aufbauen würde.
selbst im islam oder im buddhismus kannst du
zur ruhe kommen, wenn du auf der positiven
seite bleibst.
es macht dir heuzutage sowieso niemand vorschriften,
was ein großer fortschritt gegenüber früheren zeiten ist ...
gruß
h
Wunderbar, wenn es dich befreit hat, dann ist alles in bester Ordnung!
Post by hermann07
Post by Dietmar Hilsebein
Post by Matthias Voss
Post by Dietmar Hilsebein
Post by hermann07
B) die frau des neandertalers war alle paar tage ungehorsam oder
störrisch oder aufmüpfig ...
der neandertaler macht kurzen prozess und vergewaltigt sie,
damit wieder ein paar tage 'ruhe' war ...
das ganze spiel hat sich für beide seiten bewährt und wiederholte
sich regelmäßig ...
Das männliche Tier vergewaltigt immer. Schau in die Natur.
Nachgeguckt. Spinnen: Girl eats boy. Es gibt einen
Tiefseefisch, bei dem verwächst das Männchen mit dem
wesentlich größeren Weibchen zu einem Anhängsel.
Aber erst nach der Begattung.
Post by Matthias Voss
Post by Dietmar Hilsebein
Das Mitgefühl muß entstanden sein, als der Mensch erkannte, daß er
ein sterbliches Wesen ist. Tiere schließen im Tode ihrer
Artgenossen nicht auf die eigene Sterblichkeit.
Das halte ich im Hinblick auf das Verhalten von einigen
Hunden, Elefanten, afrikanischen Wildhunden für falsch.
Letzere pflegen übrigens ihre Kranken, und ziehen nach deren
Genesung weiter.
Bei Elefanten weiß ich, daß sie den Leichnam eines Artgenossen mit
dem Rüssel befühlen, aber zur Erkenntnis im kantschem Sinne ist ein
Tier nicht befähigt, denn das setzt die Vernunft als Ausgang voraus.
Also in dem der Mensch seinen eigenen Willen beFRAGT! Deshalb kann
der Mensch sich gegen die eigene Triebnatur entscheiden -das kann
das Tier nicht.
Post by Matthias Voss
Post by Dietmar Hilsebein
Die Stimme Gottes vernahm Adam, wie ein
Tier die Stimme der Natur.
Ziemlicher Kokolores, oder?
Du kennst wahrscheinlich den Zusammenhang nicht. Vernehmen ist ein
Akt der Vernunft. Das Tier kann das nur in die eine Richtung! Erst
der Mensch verwendet die Vernunft als Ausgang, indem er zu FRAGEN
befähigt ist. Wer? Wie? Was? Wieso? Weshalb? Warum? -Wer nicht
fragt, bleibt dumm!
Post by Matthias Voss
Post by Dietmar Hilsebein
Post by hermann07
D) adam vergewaltigte eva indem er sie 'nicht' vergewaltigte,
sehe ich das richtig so ... ?
Das ist scheinbar irgendwie eine Beschreibung der Schnittstelle
zwischen Tier und Menschwerdung. Ich habe die Lampe nicht
gehalten...
Nee, der hat nur nen Grund gesucht, um später zu
sublimieren.;-))
Post by Dietmar Hilsebein
Genau das ist das Problem. Mann und Frau sprechen eine
unterschiedliche Sprache. Bis heute stecken Mann und Frau im
Münchhausentrilemma fest.
Darum kaufe ich mir jetzt ein Navi. Dann ist Ruh.
Gruß,
Matthias
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